Netflix Aktie: Politischer Rückenwind
Nach einem schmerzhaften Absturz auf ein neues Jahrestief atmen Anleger auf. Ein Signal von US-Präsident Donald Trump sorgt für neue Hoffnung im erbitterten Übernahmekampf um Warner Bros. Discovery. Die Furcht vor regulatorischen Eingriffen weicht, doch reicht das, um sich gegen das höhere Gebot der Konkurrenz durchzusetzen?
Entscheidung im Bietergefecht
Der Streaming-Gigant liefert sich derzeit ein hartes Duell um begehrte Unternehmensteile von Warner Bros. Discovery (WBD). Laut aktuellen Marktberichten hat Netflix ein Angebot über 83 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Der Fokus liegt dabei gezielt auf den lukrativen Studio- und Streaming-Sparten, während der Nachrichtensender CNN explizit ausgeklammert wird.
Zwar bietet der Rivale Paramount mit insgesamt 108,4 Milliarden US-Dollar für die gesamte Gruppe eine nominell höhere Summe, doch Berichten zufolge favorisiert das WBD-Management derzeit die Netflix-Offerte. Trumps Ankündigung, sich nicht in diesen unternehmerischen Kampf einzumischen, reduziert nun die kartellrechtlichen Risiken erheblich. Diese waren noch am 3. Februar Gegenstand einer Senatsanhörung gewesen und hatten Investoren verunsichert.
Zahlenwerk stützt Erholung
Die politische Rückendeckung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die Aktie stand nach der Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2025 unter massivem Druck und markierte erst kürzlich bei 79,23 US-Dollar ein frisches 52-Wochen-Tief. Gestern folgte die Gegenbewegung auf 81,34 US-Dollar an der Nasdaq.
Dabei lieferte das operative Geschäft durchaus Wachstumsargumente: Der Umsatz kletterte im Schlussquartal um 19,1 Prozent auf 12,14 Milliarden US-Dollar, während der Gewinn je Aktie von 0,43 auf 0,56 US-Dollar stieg. Analysten bewerten den jüngsten Kursverfall offenbar als übertrieben und sehen mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 118 US-Dollar deutliches Aufholpotenzial.
Während Konkurrenten wie YouTube zuletzt die Erwartungen bei den Werbeeinnahmen verfehlten, liegt der Fokus bei Netflix nun primär auf der M&A-Front. Die nächsten Quartalszahlen stehen erst am 21. April 2026 im Kalender – bis dahin dürfte der Ausgang des WBD-Pokers die kurzfristige Kursrichtung diktieren.
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