Die Nervosität bei den Aktionären des Softwareanbieters ist greifbar. Nach einer schmerzhaften Talfahrt über die letzten zwölf Monate blicken Marktteilnehmer nun gespannt auf die kommende Woche. Können die anstehenden Geschäftszahlen die erhoffte Stabilisierung bringen oder droht der endgültige Rutsch auf neue Tiefststände?

  • Termin: Quartals- und Jahreszahlen am 10. Februar 2026
  • Trend: Verlust von über 51 % auf Jahressicht
  • Technik: RSI mit 27,6 im überverkauften Bereich

Der charttechnische Abwärtstrend hat tiefe Spuren im Aktienkurs hinterlassen. Mit aktuell 5,67 Euro notiert das Papier in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief von 5,39 Euro. Während der TecDAX im vergangenen Jahr Stabilität bewies, kämpft TeamViewer mit einem massiven Vertrauensverlust, der den Börsenwert innerhalb eines Jahres mehr als halbierte.

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Zahlenwerk im Mittelpunkt

Alle Augen richten sich auf den kommenden Dienstag. Die Präsentation der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 dürfte die kurzfristige Richtung diktieren. Investoren erwarten vom Management konkrete Impulse für das Geschäftsjahr 2026. Besonders die Margenentwicklung und die Umsatzdynamik stehen auf dem Prüfstand, nachdem vorangegangene Quartale Fragen zur Wachstumsgeschwindigkeit aufgeworfen hatten.

Skepsis trifft auf Analysten-Optimismus

Die fundamentale Lage bleibt komplex. Einerseits ziehen die anhaltende Schwäche und die hohe Volatilität Leerverkäufer an, die weiterhin auf fallende Kurse spekulieren. Andererseits signalisiert der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 27,6 eine technisch überverkaufte Situation, die oft Gegenbewegungen begünstigt.

Interessant ist die Diskrepanz zur Einschätzung der Experten: Analysten halten im Konsens an einem mittleren Kursziel von 9,50 Euro fest. Dies impliziert ein erhebliches Aufholpotenzial, sofern das Unternehmen operativ liefert.

Der 10. Februar wird die Weichen stellen. Nur ein überzeugender Ausblick kann die Lücke zwischen dem aktuellen Kursniveau und den optimistischen Analystenzielen schließen. Bis dahin bestimmen Zurückhaltung und das Warten auf Fakten das Handelsgeschehen.

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