Die Microsoft-Aktie gerät zu Wochenbeginn unter Druck. Grund ist eine Untersuchung der US-Kartellbehörde FTC, die sich auf das Cloud- und KI-Geschäft des Tech-Konzerns konzentriert. Die Regulierer prüfen, ob Microsoft durch seine Lizenzpraktiken und die Bündelung von KI-Diensten mit seiner dominanten Produktivsoftware den Wettbewerb einschränkt. Für einen Konzern, der gerade Milliarden in künstliche Intelligenz investiert, kommt die Untersuchung zur Unzeit.

Was die Behörde untersucht

Im Fokus der FTC steht die Frage, ob Microsoft Kunden gezielt an seine Azure-Cloud bindet – und zwar durch Praktiken, die rechtlich fragwürdig sein könnten. Konkret geht es um die Verknüpfung von Cloud-Infrastruktur mit generativen KI-Angeboten, einem zentralen Pfeiler der Wachstumsstrategie. Die Untersuchung trifft das Unternehmen in einer Phase, in der es die enormen Investitionen in KI monetarisieren will.

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Die Nachricht belastet die Aktie zusätzlich zu bestehenden Sorgen: Ende Januar hatte Microsoft zwar ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt – das Azure-Geschäft wuchs um 39 Prozent. Gleichzeitig aber stiegen die Investitionsausgaben auf 37,5 Milliarden Dollar für das Quartal. Diese massiven Ausgaben für Rechenzentren und KI-Chips hatten an der Wall Street bereits Diskussionen über die Rentabilität ausgelöst.

Technisch angeschlagen

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie in einer Korrekturphase. Der Kurs notiert deutlich unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und hat seit dem 52-Wochen-Hoch im November über 20 Prozent verloren. Die Kombination aus regulatorischen Risiken und hohen Ausgaben hält Investoren vorerst zurück.

Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch und verweisen auf die marktbeherrschende Stellung von Microsoft. Doch kurzfristig dürfte die Unsicherheit über den Ausgang der Untersuchung die Aktie belasten. Entscheidend wird sein, ob die FTC konkrete Maßnahmen ergreift oder die Prüfung ohne Konsequenzen bleibt.

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