Microsoft Aktie: Unabhängigkeits-Offensive
Microsoft setzt auf Eigenständigkeit. Mustafa Suleyman, Chef der hauseigenen KI-Sparte, verkündete am 13. Februar 2026 einen strategischen Kurswechsel: Der Tech-Riese will sich von OpenAI lösen und eigene KI-Modelle entwickeln. Gleichzeitig prognostiziert er eine radikale Automatisierungswelle – viele Bürojobs könnten bereits in 12 bis 18 Monaten verschwinden.
Die Aktie steht unter Druck. Mit einem Minus von rund 16% seit Jahresbeginn notiert das Papier bei etwa 402 Dollar, deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 555 Dollar aus Mitte 2025.
Abschied von OpenAI
Trotz einer 27-prozentigen Beteiligung an OpenAI und bestehender Zugangsrechte bis 2032 beschleunigt Microsoft die Entwicklung eigener „Frontier Models". Suleyman betonte das Ziel „echter Unabhängigkeit" in der künstlichen Intelligenz. Die proprietären MAIA-Serverchips sollen künftig für Training und Betrieb dieser Modelle sorgen.
Die Strategie zeigt Wirkung: Microsoft diversifiziert sein KI-Portfolio und investiert parallel in OpenAI-Konkurrenten wie Anthropic. Eine klare Ansage an Sam Altmans ChatGPT-Imperium.
Automatisierung erreicht Büros
Suleymans Prognose sorgt für Aufregung: Jobs in Recht, Buchhaltung und Projektmanagement könnten innerhalb von 12 bis 18 Monaten vollständig automatisiert werden. Der Manager spricht von „humanistischer Superintelligenz" und „medizinischer Superintelligenz" – autonome KI-Systeme, die dennoch kontrollierbar bleiben sollen.
Die Ankündigung untermauert Microsofts massive Investitionsoffensive. Allein im letzten Quartal flossen 37,5 Milliarden Dollar in die KI-Infrastruktur.
Analysten bleiben gespalten
Die Bank Stifel stufte Microsoft jüngst auf „Hold" herab. Begründung: Verlangsamtes Azure-Wachstum und explodierende KI-Ausgaben belasten die Margen. Die Sorgen um den Return on Investment drücken auf den gesamten Software-Sektor.
Dennoch bleibt der Analystenkonsens weitgehend positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 600 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von knapp 50% zum aktuellen Niveau. Im zweiten Geschäftsquartal legte der Umsatz um 16,7% auf 81,3 Milliarden Dollar zu. Die Quartalsdividende beträgt 0,91 Dollar je Aktie.
Ausblick
Die strategische Neuausrichtung markiert einen Wendepunkt. Microsoft will die Kontrolle über seine KI-Zukunft zurückgewinnen – unabhängig von externen Partnern. Ob die massiven Investitionen zeitnah Früchte tragen, entscheidet über die weitere Kursentwicklung. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob sich das Tempo beim Azure-Wachstum stabilisiert.
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