ServiceNow rückt heute gleich aus zwei Gründen in den Fokus: Ein Analyst sieht nach dem schwachen Januar eine klare Bewertungs-Chance im Softwaresektor, und das Unternehmen selbst stellt für 2026 schneller wachsende Abo-Umsätze in Aussicht. Dazu kommt: Die KI-Produkte liefern inzwischen messbare Vertragswerte.

Worauf stützt sich die Hoffnung auf eine Erholung?

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  • Wedbush spricht von einer „generational buy“-Bewertung nach dem Sektor-Abverkauf im Januar
  • ServiceNow erwartet im 1. Quartal 2026 eine Beschleunigung beim Subscription-Umsatz
  • „Now Assist“ überschreitet 600 Mio. US-Dollar Annual Contract Value (ACV)
  • Moveworks soll das Subscription-Wachstum um rund 100 Basispunkte stützen (Q1 und Gesamtjahr 2026)

Wedbush sieht Bewertungs-Lücke

Nach dem „January Carnage“ bei Softwarewerten kippt die Stimmung laut Wedbush wieder etwas. Analyst Dan Ives nennt den jüngsten Rücksetzer im breiten Softwaresektor eine „generational buy“-Gelegenheit. Seine Begründung: Der Kursdruck passe nicht zu den Fundamentaldaten – ServiceNow habe operativ solide geliefert, obwohl die Aktie zuvor deutlich unter Druck stand.

Als Treiber der Fehlbewertung nennt Wedbush überzogene Sorgen, KI könne etablierte SaaS-Modelle schneller verdrängen als gedacht. Die Lesart: Wer die kurzfristige Volatilität ausblendet, findet auf dem aktuellen Niveau attraktivere Einstiege.

Abo-Umsatz soll im Q1 anziehen

Zusätzlichen Rückenwind liefert der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. ServiceNow rechnet damit, dass sich das Wachstum der Subscription-Umsätze im ersten Quartal beschleunigt. Als Gründe nennt das Unternehmen robuste Nachfrage nach den Kernplattformen für Workflow-Automatisierung sowie neue KI-Funktionen.

Ein wichtiger Baustein ist die Übernahme von Moveworks. Deren Integration soll das Subscription-Wachstum laut ServiceNow um etwa 100 Basispunkte erhöhen – sowohl im ersten Quartal als auch im Gesamtjahr 2026. Der Zukauf wird damit ausdrücklich als Wachstumsverstärker im Abo-Geschäft positioniert.

KI-Umsatz wird greifbarer

Der Kurswechsel hin zu „AI-first“-Lösungen zeigt laut Bericht konkrete Fortschritte: Das GenAI-Portfolio „Now Assist“ liegt inzwischen bei über 600 Mio. US-Dollar ACV. Das deutet darauf hin, dass Kunden KI nicht nur testen, sondern in größerem Umfang ausrollen, etwa über KI-Agenten zur Prozessvereinfachung.

Zudem wird hervorgehoben, dass ServiceNow KI-Funktionen zunehmend über ergebnisbasierte statt rein nutzerbasierte Preismodelle monetarisiert. Damit stellt das Unternehmen ein Gegenargument zu der Sorge in den Raum, KI-Agenten könnten klassische SaaS-Angebote zur austauschbaren Ware machen.

Unterm Strich trifft heute ein wieder auf Fundamentaldaten gerichteter Blick auf den Sektor auf einen konkreten 2026-Ausblick: schnelleres Subscription-Wachstum, ein klar bezifferter Moveworks-Effekt und ein KI-Produkt, das bereits ACV in dreistelliger Millionenhöhe erreicht.

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