Der IP-Spezialist für Edge-AI-Technologien liefert beeindruckende Zahlen. Mit 31,3 Millionen Dollar im vierten Quartal 2025 markiert Ceva den höchsten Quartalsumsatz seiner Geschichte – ein Plus von 10 Prozent zum Vorquartal und 7 Prozent zum Vorjahr. Besonders erfreulich: Die Lizenzerlöse stiegen auf 17,5 Millionen Dollar (+11 Prozent), während die Royalty-Einnahmen mit 13,8 Millionen Dollar das stärkste Niveau seit vier Jahren erreichten.

Das Gesamtjahr 2025 bestätigt den positiven Trend. Bei einem Umsatz von 109,6 Millionen Dollar (+2 Prozent) verzeichnete das Unternehmen ein Rekordvolumen von 2,1 Milliarden ausgelieferten Ceva-Chips – darunter Höchststände bei Wi-Fi (266 Millionen Einheiten) und Cellular-IoT (241 Millionen Einheiten). Die Non-GAAP-Gewinnmarge kletterte auf 18 Prozent, der bereinigte Gewinn pro Aktie legte um 17 Prozent auf 0,42 Dollar zu.

Strategischer AI-Deal als Katalysator

Den Höhepunkt bildet ein kürzlich geschlossener NPU-Lizenzvertrag mit einem der weltweit führenden PC-Hersteller. Die NeuPro Neural Processing Units von Ceva werden dabei als Grundlage für die nächste Generation von On-Device-AI-Architekturen dienen. Dieser Durchbruch im PC-Segment unterstreicht die wachsende Bedeutung dedizierter NPUs für KI-Anwendungen jenseits von Cloud-Infrastrukturen.

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Insgesamt schloss Ceva 2025 zehn NPU-Lizenzverträge ab – AI-Lizenzen trugen erstmals mehr als 20 Prozent zum Jahresumsatz bei. Diese Verschiebung im Geschäftsmix markiert einen Wendepunkt: Das Unternehmen positioniert sich als zentraler Enabler für "Physical AI", bei dem Konnektivität, Sensorik und Inferenz in intelligenten Endgeräten verschmelzen.

Finanzielle Flexibilität gestärkt

Zur Jahreszahl: Das GAAP-Betriebsergebnis lag bei minus 11,3 Millionen Dollar, bereinigt erwirtschaftete Ceva jedoch 9,9 Millionen Dollar operativen Gewinn. Die Bruttomarge blieb mit 88 bis 89 Prozent stabil auf hohem Niveau. Im vierten Quartal verfehlt das bereinigte Ergebnis pro Aktie mit 0,18 Dollar knapp die Analystenerwartung von 0,19 Dollar.

Ende 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und Wertpapiere in Höhe von 222 Millionen Dollar – deutlich mehr als die 164 Millionen Dollar zum Jahresende 2024. Eine erfolgreiche Kapitalerhöhung spülte rund 63 Millionen Dollar netto in die Kasse und verschafft strategischen Spielraum für weitere Wachstumsinitiativen.

Mit 54 Lizenzverträgen über alle Segmente hinweg und einem wachsenden Portfolio an AI-, Connectivity- und Sensing-Lösungen hat sich Ceva für 2026 gut aufgestellt. Sechs NPU-Kunden sollen bis Ende des Jahres Silizium liefern – ein wichtiger Schritt hin zu künftigen Royalty-Strömen aus dem boomenden AI-Segment.

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