Metaplanet Aktie: CEO wehrt sich
Die Aktie von Metaplanet steht auch an diesem Freitag im Blickpunkt der Anleger. CEO Simon Gerovich hat sich öffentlich gegen Vorwürfe unzureichender Transparenz gewehrt. Nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das Fiskaljahr 2025 und einer anschließenden Kurskorrektur sieht sich das Unternehmen mit kritischen Fragen zu seiner Bitcoin-Strategie und Berichtspraxis konfrontiert.
Vorwürfe verzögerter Offenlegung
Am heutigen Freitag, den 20. Februar, hat Metaplanet-Chef Simon Gerovich auf Vorwürfe reagiert, die auf der Plattform X kursieren. Anonyme Accounts hatten dem in Tokio gelisteten Unternehmen vorgeworfen, kursrelevante Informationen verzögert zu veröffentlichen – konkret ging es um umfangreiche Bitcoin-Käufe und Optionsgeschäfte aus dem September 2025.
Gerovich wies die Anschuldigungen entschieden zurück. Das Unternehmen habe alle Bitcoin-Käufe, Optionsstrategien und Kreditvereinbarungen "unverzüglich bekannt gegeben". Die vier kritisierten Bitcoin-Transaktionen vom September 2025 seien damals sofort offengelegt worden, wie auf dem öffentlichen Dashboard und der Treasury-Seite des Unternehmens nachvollziehbar sei. Die Kritik beruhe auf einer Fehlinterpretation der Finanzberichte, nicht auf tatsächlichen Versäumnissen.
Geschäftszahlen 2025: Starkes Wachstum bei hohen Buchverlusten
Die Transparenz-Debatte folgt auf die Veröffentlichung der Jahreszahlen Anfang dieser Woche. Metaplanet verzeichnete einen Umsatzsprung um 738 Prozent auf rund 8,9 Milliarden Yen (58 Millionen US-Dollar). Das Wachstum resultierte hauptsächlich aus der "Bitcoin Income Generation"-Strategie – Prämieneinnahmen aus dem Verkauf von Bitcoin-Optionen.
Dem steht ein Nettoverlust von 95 Milliarden Yen (etwa 619 Millionen US-Dollar) gegenüber. Das Management betonte, dass dieser Verlust fast vollständig auf nicht-realisierte Bewertungsverluste der Bitcoin-Bestände zurückzuführen sei. Nach japanischen Rechnungslegungsstandards müssen Krypto-Assets zum aktuellen Marktwert bilanziert werden. Der Preisrückgang von Bitcoin schlug sich daher direkt in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung nieder – ohne dass das Unternehmen seine Kernbestände verkauft hätte.
Analystenbewertung und Ausblick
Die Kombination aus dem ausgewiesenen Verlust und der allgemeinen Volatilität am Kryptomarkt belastete die Aktie. Analysten von Cantor Fitzgerald reagierten gestern mit einer Anpassung ihres Kursziels von 6,00 auf 3,00 US-Dollar, bekräftigten jedoch ihre "Overweight"-Einstufung. Die Bruttomargen bleiben laut den Analysten eine Herausforderung, doch die Aktie erscheine im Verhältnis zu den Bitcoin-Beständen unterbewertet.
Metaplanet hält aktuell 35.102 BTC und zählt damit zu den größten institutionellen Bitcoin-Investoren weltweit. Trotz der Buchverluste hält das Unternehmen an seinen ambitionierten Zielen fest: Bis Ende 2026 sollen 100.000 BTC und bis 2027 insgesamt 210.000 BTC im Bestand sein.
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