Unruhe um die Strategie des japanischen Bitcoin-Akkumulierers: CEO Simon Gerovich sah sich gezwungen, öffentlich auf anonyme Vorwürfe zur Transparenz des Unternehmens zu reagieren. Während das Management an seiner kompromisslosen "Never Sell"-Doktrin festhält, werfen tiefrote Zahlen in der Bilanz Fragen auf. Hält das aggressive Geschäftsmodell dem Druck stand?

Klarstellung zur Strategie

Gerovich wies Spekulationen über mangelnde Offenheit entschieden zurück und bezeichnete die Anschuldigungen als unbegründet. Im Kern ging es um die Handelsaktivitäten des Unternehmens. Der CEO stellte klar, dass Metaplanet Bitcoin nicht für kurzfristiges Market-Timing nutzt, sondern systematisch akkumuliert. Der Einsatz von Finanzinstrumenten wie dem Verkauf von Put-Optionen diene primär dazu, die effektiven Einstiegskurse zu senken und Prämien zu vereinnahmen, nicht der reinen Preisspekulation.

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In einem Brief an die Aktionäre untermauerte die Führungsetage diese Haltung. Bitcoin fungiere weiterhin als zentrale Reservewährung in der Bilanz, um sich gegen die Verwässerung von Fiat-Währungen abzusichern. Die Marschroute bleibt unverändert: Bestände aufbauen und unabhängig von der Marktvolatilität nicht verkaufen.

Operativer Sprung trotz Milliardenverlust

Die jüngsten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 zeigen die extreme Dynamik dieses Ansatzes. Der Umsatz explodierte im Vorjahresvergleich um 738 Prozent, während der operative Gewinn sogar um fast 1.700 Prozent zulegte. Zum Stichtag Ende 2025 hielt das Unternehmen 35.102 Bitcoin.

Dennoch steht unter dem Strich ein massiver Nettoverlust von 95 Milliarden Yen. Dieser Fehlbetrag ist jedoch fast ausschließlich auf nicht zahlungswirksame Bewertungsverluste der Kryptobestände zurückzuführen und beeinträchtigt den Cashflow des Unternehmens nicht direkt.

Für das im März 2026 endende Geschäftsjahr gibt sich das Management demonstrativ optimistisch. Die Prognose sieht einen Umsatz von 16 Milliarden Yen und einen operativen Gewinn von 11,4 Milliarden Yen vor. Damit signalisiert Metaplanet, dass man die buchhalterischen Schwankungen in Kauf nimmt, um das operative Wachstum des Bitcoin-fokussierten Modells voranzutreiben.

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