Metaplanet Aktie: Milliardenverlust
Die Aktie von Metaplanet steht an der Tokioter Börse massiv unter Druck. Der Grund: Das als „Asiens MicroStrategy" bekannte Unternehmen musste für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust von 95 Milliarden Yen ausweisen – trotz explodierender Umsätze. Verantwortlich dafür ist die aggressive Bitcoin-Strategie des Konzerns.
Operative Stärke trifft auf Bewertungsrealität
Das operative Geschäft floriert. Metaplanet steigerte den Umsatz um 738 Prozent auf 8,9 Milliarden Yen. Der Betriebsgewinn kletterte auf 6,28 Milliarden Yen. Diese Zahlen verdankt das Unternehmen seiner „Bitcoin Income Generation"-Strategie, bei der durch den Verkauf von Optionen Prämien generiert werden.
Die Kehrseite: Eine gewaltige Abschreibung von 102,2 Milliarden Yen auf die Kryptowährungsbestände. Nach japanischen Bilanzierungsregeln müssen Digitalwährungen zum Stichtagskurs bewertet werden. Da der Bitcoin-Preis unter den durchschnittlichen Einkaufspreis von Metaplanet gefallen war, mussten diese nicht realisierten Verluste in der Bilanz ausgewiesen werden.
35.102 Bitcoin im Bestand
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Das Management hält unbeirrt an der Bitcoin-Strategie fest. Mit aktuell rund 35.102 BTC ist Metaplanet der größte institutionelle Halter Japans.
Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich der Konzern optimistisch. Der Umsatz soll auf 16 Milliarden Yen fast verdoppelt werden, der Betriebsgewinn auf 11,4 Milliarden Yen steigen. Die Botschaft: Das Kerngeschäftsmodell funktioniert – unabhängig von buchhalterischen Belastungen durch Kursschwankungen.
Investoren bleiben vorsichtig
Die Börse reagiert nervös. Am 19. Februar setzten die Aktien ihre Talfahrt fort. Anleger wägen ab zwischen der operativen Ertragskraft und dem Risiko einer derart konzentrierten Position in einem volatilen Asset. Die Diskrepanz zwischen Cash-Flow-Generierung und ausgewiesenem Bilanzverlust zeigt die Herausforderungen, vor denen Unternehmen mit Bitcoin-Treasuries unter aktuellen Rechnungslegungsstandards stehen.
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