Meta treibt seine KI-Offensive mit einem milliardenschweren Deal voran – und dreht gleichzeitig an der Kostenschraube. Während das Unternehmen eine mehrjährige Partnerschaft mit Nvidia verkündet und Hunderte Milliarden in Rechenzentren investiert, kürzt es parallel die Mitarbeiter-Aktienprogramme. Ein Spagat, der Fragen aufwirft.

Nvidia-Partnerschaft besiegelt

Meta hat mit Nvidia einen mehrjährigen Vertrag über die Lieferung von Millionen GPUs und CPUs abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst erstmals auch den Einsatz von Nvidias eigenständigen Prozessoren – nicht nur in Kombination mit Grafikchips. Hinzu kommt Netzwerktechnologie, die KI-Funktionen auf allen Meta-Plattformen unterstützen soll, einschließlich WhatsApp.

Der Tech-Konzern plant bis 2028 rund 600 Milliarden US-Dollar für KI-gestützte Rechenzentren in den USA auszugeben. Allein für 2026 veranschlagt Meta Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. Mehrere Gigawatt-Rechenzentren befinden sich bereits im Bau, darunter ein Großprojekt im ländlichen Louisiana.

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Aktienkürzung zum zweiten Mal

Parallel zur Investitionsoffensive hat Meta die jährliche Ausgabe von Aktienoptionen für die meisten Mitarbeiter um etwa 5 Prozent reduziert. Das berichtete die Financial Times am 19. Februar. Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen die Aktienvergütungen um rund 10 Prozent gekürzt – damals sorgte der Schritt intern für Unmut.

Die Sparmaßnahme dürfte direkt mit den massiven KI-Investitionen zusammenhängen. Meta verlagert Ressourcen, während die Infrastrukturkosten explodieren.

Zuckerberg vor Gericht

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt Meta durch CEO Mark Zuckerbergs Aussage in einem Gerichtsverfahren am 18. Februar in Los Angeles. Im Zentrum steht der Vorwurf, die Plattformen des Konzerns hätten psychische Gesundheitsschäden bei jungen Nutzern verursacht. Zuckerberg erklärte, er habe sich 2018 mit Apple-Chef Tim Cook über das Wohlergehen von Teenagern und Kindern ausgetauscht. Interne Kennzahlen zur Nutzungsdauer seien Benchmarks gewesen, keine Zielvorgaben.

Der Ausgang des Verfahrens könnte weitreichende Folgen für die Social-Media-Branche haben. Meta selbst äußerte sich nicht zu den Aktienprogramm-Kürzungen.

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