Meta Aktie: Gerichtssaal trifft KI-Offensive
Mark Zuckerberg steht unter Druck: In Los Angeles musste sich der Meta-CEO vor Gericht gegen schwere Vorwürfe verteidigen, die Plattformen des Konzerns würden Minderjährigen gezielt schaden. Doch während im Gerichtssaal die Vergangenheit aufgearbeitet wird, schafft das Unternehmen Fakten für die Zukunft. Neue Milliarden-Investitionen in KI-Hardware sollen Anleger beruhigen und die Wachstumsstory sichern.
Zuckerberg im Kreuzverhör
Der CEO sagte am Mittwoch im ersten von mehreren Prozessen zur psychischen Gesundheit von Kindern aus. Der Kläger, identifiziert als KGM, wirft Meta vor, dass die Nutzung von Instagram und YouTube seit dem neunten Lebensjahr zu schweren Depressionen und Angstzuständen geführt habe. Brisant: Anwälte der Klägerseite legten interne Dokumente von 2015 vor, wonach damals über vier Millionen Instagram-Nutzer unter 13 Jahre alt waren – eine signifikante Gruppe, die eigentlich gar keinen Zugriff haben dürfte.
Zuckerberg argumentierte in seiner Verteidigung, dass wissenschaftlich kein direkter Kausalzusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und psychischen Störungen belegt sei. Er betonte, das Unternehmen habe sich von Zielen, die auf reiner „Verweildauer“ basieren, wegbewegt. Bezüglich der Altersbeschränkungen räumte der CEO Schwierigkeiten bei der Durchsetzung ein, verwies aber auf strenge Verifizierungsrichtlinien. Dieser Prozess gilt als richtungsweisend für über 1.600 ähnliche Klagen, während Wettbewerber wie TikTok und Snap vergleichbare Fälle bereits durch Vergleiche beigelegt haben.
KI-Infrastruktur als Gegenpol
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Parallel zum juristischen Tauziehen verkündete Meta operative Großprojekte, um das Sentiment an der Wall Street zu stützen. Eine mehrjährige Partnerschaft mit Nvidia sichert dem Konzern Millionen von Blackwell- und Rubin-GPUs sowie Grace-CPUs. Diese Hardware-Offensive dient dem Aufbau neuer KI-Cluster zur Entwicklung einer „Personal Superintelligence“. Zudem plant Meta Berichten zufolge für später im Jahr 2026 den Wiedereinstieg in den Wearable-Markt mit einer KI-Smartwatch unter dem Codenamen „Malibu 2“.
Diese strategischen Ankündigungen sorgten am Mittwoch zumindest kurzfristig für eine Stabilisierung nach Intraday-Tiefs. Dennoch spiegelt der aktuelle Kurs von 541,90 Euro und ein Minus von rund 17 Prozent auf Wochensicht die erhebliche Nervosität des Marktes wider.
Während Analysten mit Kurszielen im Bereich von 835 bis 855 US-Dollar mehrheitlich optimistisch bleiben, strafft Meta auch sein Produktportfolio. Im April 2026 wird die Desktop-Webversion des Messengers eingestellt, um Nutzer konsequent auf die integrierte Facebook-Oberfläche zu lenken.
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