Boeing hat zum Ende der Woche gleich zwei massive Aufträge aus Vietnam verbucht – mit einem Gesamtvolumen von über 30 Milliarden Dollar. Während Konkurrent Airbus gerade mit Lieferproblemen kämpft, sichert sich der US-Konzern strategische Großkunden in Asien.

90 neue Jets für vietnamesische Airlines

Den größten Einzelposten liefert Sun PhuQuoc Airways: Die Fluggesellschaft orderte 40 Boeing 787-9 Dreamliner zum Listenpreis von rund 22,5 Milliarden Dollar. Es ist die umfangreichste Bestellung von Großraumjets in der Geschichte Vietnams.

Parallel dazu finalisierte Vietnam Airlines den Kauf von 50 Boeing 737-8 MAX, bewertet mit 8,1 Milliarden Dollar. Die Auslieferung der Schmalrumpfflugzeuge ist zwischen 2030 und 2032 geplant. Die nationale Airline will ihre Flotte bis Ende des Jahrzehnts auf 151 Maschinen ausbauen.

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Airbus mit Gegenwind

Während Boeing punktet, geriet Airbus am 19. Februar unter Druck. Der europäische Hersteller senkte seine Auslieferungsprognose für 2026 auf 870 Flugzeuge – Grund sind massive Triebwerksengpässe beim Zulieferer Pratt & Whitney. Die Aktie verlor daraufhin knapp sieben Prozent.

Jefferies-Analystin Sheila Kahyaoglu bekräftigte Anfang Februar ihre Kaufempfehlung für Boeing mit einem Kursziel von 295 Dollar. Die unterschiedliche Entwicklung im Duopol scheint sich fortzusetzen.

Fortschritte bei 777X und Umstrukturierung

Neben den Verkaufserfolgen meldete Boeing Fortschritte bei der Zertifizierung: Die US-Luftfahrtbehörde FAA und die europäische EASA erteilten am 20. Februar die Erstfreigabe für Flugsimulatoren der Boeing 777-9. Die in Kooperation mit CAE entwickelten Trainingsgeräte sind zentral für die Pilotenausbildung vor dem geplanten Markteintritt des 777X-Programms.

Im Verteidigungsbereich verlagert Boeing zudem seinen Hauptsitz für das Segment Defense, Space & Security von Arlington zurück nach St. Louis. Das Management will die Führungsebene näher an die über 18.000 Mitarbeiter in der Region bringen.

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