Bill Ackman setzt ein deutliches Ausrufezeichen bei Meta. Sein Hedgefonds Pershing Square hat sich mit einer neuen, großen Position beim Social‑Media‑Konzern eingekauft – und spricht von einer „deutlich unterbewerteten“ Aktie. Der Schritt wirkt wie ein Vertrauensbeweis, fällt aber in eine Phase, in der Anleger vor allem über ein Thema streiten: die hohen KI-Investitionen.

2 Milliarden Dollar – und ein klares KI-Narrativ

Pershing Square hat die Beteiligung am Mittwoch im Rahmen der jährlichen Investorenpräsentation offengelegt. Laut Berichten entspricht die Position rund 10% des Fondsvermögens per Ende 2025 – auf Basis früherer Angaben etwa 2 Milliarden US‑Dollar. Begonnen wurde der Aufbau der Beteiligung demnach bereits Ende November 2025.

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Die Begründung des Fonds ist klar auf Künstliche Intelligenz zugeschnitten. In der Präsentation argumentiert Pershing Square, der Aktienkurs unterschätze Metas langfristiges Potenzial durch KI. Besonders wichtig: Der Fonds hält die verbreiteten Sorgen über die KI-Ausgaben für überzogen – und sieht darin eher einen Grund, warum die Bewertung „deutlich rabattiert“ sei.

Pershing Square nennt dabei mehrere Felder, in denen KI bei Meta Umsatz und Effizienz treiben könnte:

  • bessere Content-Empfehlungen
  • stärker personalisierte Werbung
  • neue Erlösquellen im Wearables-Bereich
  • KI‑Assistenten für Unternehmen

Hohe Investitionen bleiben der Streitpunkt

Genau hier liegt der wunde Punkt der Aktie. In den vergangenen Monaten stand der Titel immer wieder unter Druck, weil Investoren Metas ambitionierte Investitionspläne für KI-Infrastruktur kritisch sehen.

Die Debatte bekam Ende Januar neue Nahrung: Mit den Quartalszahlen für Q4 2025 (veröffentlicht am 28. Januar 2026) stellte Meta für 2026 Investitionen (Capex) von 115 bis 135 Milliarden US‑Dollar in Aussicht – deutlich mehr als zuvor. Das sorgte kurzfristig zwar für Rückenwind, doch die anfängliche Euphorie verpuffte in den folgenden Handelstagen wieder.

Die zentrale Frage für den Markt lautet damit: Zahlen sich diese Milliarden am Ende in Form höherer Werbeerlöse und neuer KI-Produkte aus – oder frisst der Ausbau die Rendite auf?

Ein Signal – aber kein Freifahrtschein

Ackmans Einstieg kommt zudem in einem Umfeld, in dem der gesamte Big‑Tech‑Sektor um die richtige Balance ringt: Auch andere Schwergewichte treiben ihre KI‑Investitionen voran. Für Meta bedeutet das: Der Wettbewerb erhöht den Druck, die hohen Ausgaben nicht nur zu erklären, sondern mittelfristig auch sichtbar zu monetarisieren.

Am Markt spiegelt sich diese Gemengelage in einer eher zähen Entwicklung: Auf 12‑Monats‑Sicht liegt die Aktie laut den bereitgestellten Daten 4,17% im Minus. Entscheidend dürfte nun sein, ob Meta in den kommenden Quartalen zeigen kann, dass die KI-Offensive nicht nur Kosten produziert, sondern messbar bessere Werbung und neue Erlösströme liefert – genau darauf baut Pershing Square seine „Unterbewertungs“-These auf.

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