Die Meta-Aktie zeigt sich am Montagmorgen nahezu unbeeindruckt bei 664,17 Dollar – trotz scharfer Töne aus Brüssel. Die EU-Kommission hat dem Konzern vorläufig mitgeteilt, dass er gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Der Grund: Meta sperrt konkurrierende KI-Anbieter von WhatsApp aus.

Nur Meta AI erlaubt

Seit dem 15. Januar gilt bei WhatsApp eine neue Regel: Nur noch Metas eigener KI-Assistent "Meta AI" darf auf der Plattform mit Nutzern interagieren. Konkurrenten wie ChatGPT oder Gemini haben keinen Zugang mehr. Die EU-Wettbewerbshüter sehen darin einen klaren Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung.

Die Kommission argumentiert, dass WhatsApp einer der wichtigsten Messenger-Dienste in Europa ist. Wer dort nicht präsent sein kann, hat deutlich schlechtere Chancen auf dem schnell wachsenden KI-Markt. Meta AI kann Texte zusammenfassen, übersetzen, Fragen beantworten und aktuelle Informationen aus dem Internet nutzen – direkt im Chat verfügbar.

Zwangsmaßnahmen angekündigt

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EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera formuliert deutlich: Man könne nicht zulassen, dass dominante Tech-Unternehmen ihre Position illegal ausnutzen. Die Kommission droht nun mit einstweiligen Zwangsmaßnahmen, um Konkurrenten den Zugang zu WhatsApp zu verschaffen. Wie genau das technisch umgesetzt werden soll, bleibt vorerst unklar.

Meta hat das Recht, sich zu verteidigen und Anpassungen vorzunehmen. Ein Sprecher des Konzerns wies die Vorwürfe zurück: Es gebe viele KI-Optionen über App-Stores, Betriebssysteme und Websites. Die Annahme der EU-Kommission, dass WhatsApp ein wichtiger Vertriebskanal für KI-Chatbots sei, sei schlicht falsch.

Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen – eine gesetzliche Frist für den Abschluss gibt es nicht. Gegen Meta laufen bereits weitere EU-Verfahren wegen mangelnder Datentransparenz und dem Umgang mit illegalen Inhalten. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte die EU-Digitalgesetze zuletzt als "institutionalisierte Zensur" kritisiert.

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