Palantir bekommt Rückenwind aus der Industrie: Airbus setzt weiter auf die Software des US-Konzerns und verlängert die Zusammenarbeit per neuem Mehrjahresvertrag. Für Palantir ist das mehr als nur eine nette Meldung – es zeigt, dass die Firma auch außerhalb des klassischen Behörden- und Verteidigungsgeschäfts bei Großkunden landet.

Was im neuen Vertrag steht

Airbus wird Palantirs Technologie weiterhin für seine zivile Aviation-Datenplattform Skywise nutzen. Skywise soll dabei helfen, Flugzeuge und Komponenten besser zu entwickeln, die Produktion effizienter und sicherer zu machen und zugleich den Betrieb für Airlines zu verbessern.

Nach Unternehmensangaben nutzen mehr als 50.000 Anwender die Plattform. Palantir-Manager Josh Harris spricht von einer gemeinsamen Vision, Technologie in der zivilen Luftfahrt neu zu denken – inklusive „sicheren, KI-gestützten“ Funktionen entlang der Kette von der Fertigung bis zum Flugbetrieb.

Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Deal: Mehrjahres-Verlängerung der Kooperation
- Einsatz: Palantir-Technologie als Basis für Airbus’ Skywise-Plattform
- Ziel: Design, Produktion, Sicherheit und Airline-Operations verbessern
- Zeitpunkt: Bekanntgabe am Dienstag (10. Februar 2026)

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Warum die Verlängerung jetzt wichtig ist

Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Erst Anfang Februar hatte Palantir Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt und dabei starkes Umsatzwachstum in den Segmenten US Commercial und US Government im Jahresvergleich gemeldet. Gleichzeitig gab das Unternehmen auch einen Umsatzausblick für 2026.

Die Vertragsverlängerung mit Airbus unterstreicht damit vor allem eines: Palantir schafft es, große Enterprise-Verträge in der Privatwirtschaft zu halten und auszubauen – und das in einer Branche, in der langfristige Plattformen und hohe Sicherheitsanforderungen entscheidend sind. Genau diese Art von planbaren, mehrjährigen Beziehungen ist für Anleger oft ein Gradmesser dafür, wie „klebrig“ (und damit stabil) ein Software-Einsatz im Alltag eines Großkonzerns wirklich ist.

Ein Baustein in der Kommerz-Offensive

Zusätzlich hatte Palantir am 5. Februar eine strategische Partnerschaft mit Cognizant bekanntgegeben. Ziel: KI-getriebene Modernisierung im Gesundheitswesen und weiteren Unternehmensbereichen zu beschleunigen. Zusammengenommen zeichnen diese Meldungen das Bild, dass Palantir seine kommerziellen Aktivitäten breiter aufstellt, während das Geschäft mit staatlichen Stellen weiter ein wichtiger Pfeiler bleibt.

An der Börse steht der Titel trotz einzelner positiver Nachrichten zuletzt unter Druck: Auf 30 Tage liegt das Papier rund 25% im Minus (aktueller Kurs: 115,00 Euro). Der Airbus-Vertrag liefert nun zumindest einen handfesten Datenpunkt, dass Palantirs Technologie im industriellen Großeinsatz weiter gefragt ist.

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