Meta hat seine Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und dabei ein ambitioniertes Signal an die Märkte gesendet. Das Unternehmen will 2026 bis zu 135 Milliarden Dollar in künstliche Intelligenz investieren. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Während das Werbegeschäft brummt, werfen die massiven Ausgaben Fragen zur Profitabilität auf.

Starke Zahlen im Kerngeschäft

Im vierten Quartal 2025 erzielte Meta einen Umsatz von 59,89 Milliarden Dollar – ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten mit 58,4 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn je Aktie lag bei 8,88 Dollar und übertraf die Erwartungen von 8,16 Dollar.

Getrieben wurde das Wachstum vom Werbegeschäft, das 58,1 Milliarden Dollar einbrachte. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer über alle Plattformen hinweg stieg auf 3,58 Milliarden – ein Zuwachs von sieben Prozent.

Für das Gesamtjahr 2025 meldete Meta Einnahmen von knapp 201 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 22 Prozent entspricht. Die operative Marge lag bei 41 Prozent.

135 Milliarden für KI-Infrastruktur

Das eigentliche Highlight der Quartalszahlen war die Investitionsankündigung. Meta plant für 2026 Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es noch 72 Milliarden Dollar – am Mittelpunkt der neuen Guidance entspricht das einem Sprung um 74 Prozent.

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Ein Teil dieser Offensive ist die Übernahme von 49 Prozent an Scale AI für 14,3 Milliarden Dollar. Zudem wurde der CEO von Scale AI engagiert, um Metas neue Superintelligence Labs zu leiten. Parallel dazu hat das Unternehmen eine Aktienregistrierung über 36,57 Milliarden Dollar eingereicht, um die Expansion zu finanzieren.

Reality Labs bleibt Verlustbringer

Während das Werbegeschäft floriert, kämpft die Sparte Reality Labs weiterhin mit hohen Verlusten. Im vierten Quartal verbuchte die Division Umsätze von 955 Millionen Dollar, gleichzeitig aber operative Verluste von 6,02 Milliarden Dollar.

Für das Gesamtjahr 2025 summieren sich die Verluste auf 19,19 Milliarden Dollar – mehr als die 17,73 Milliarden Dollar im Vorjahr. Meta kündigte an, rund 1.500 Stellen in der Sparte zu streichen und drei Studios für Virtual-Reality-Spiele zu schließen. Die frei werdenden Mittel sollen in Smart Glasses und Wearables fließen.

Ausblick auf das erste Quartal

Für das laufende erste Quartal 2026 erwartet Meta Umsätze zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar. Das würde einem Wachstum von 26 bis 34 Prozent entsprechen. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen Ende Januar um rund zehn Prozent zu und konnte die Gewinne in den Folgetagen halten.

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