Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo hat seine Hausaufgaben gemacht und liefert vorläufige Zahlen für 2025, die selbst die angehobenen Ziele in den Schatten stellen. Getrieben von einer massiven Nachfrage im Luftfahrtsektor und weltweit steigenden Sicherheitsausgaben konnte das Unternehmen seine Profitabilität deutlich steigern. Doch nicht nur der Umsatz überzeugt – auch bei der Bilanzstruktur gelang dem Management ein wichtiger Schritt, der Anleger aufhorchen lässt.

Auftragsboom in der Luftfahrt

Besonders die Auftragsbücher füllen sich rasant. Das Neugeschäft kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 13,5 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Der eigentliche Wachstumsmotor war dabei die Luftfahrtsparte: Hier sprangen die Bestellungen um satte 55 Prozent auf 5,81 Milliarden Euro nach oben.

Verantwortlich für diesen Schub sind neben neuen Logistikverträgen vor allem die Beteiligung am Global Combat Air Programme (GCAP) und eine spürbar erholte Nachfrage nach Flugzeugrümpfen. Der gesamte Auftragsbestand summiert sich mittlerweile auf 46,62 Milliarden Euro, was dem Konzern eine hohe Planungssicherheit verschafft. Diese operative Stärke spiegelt sich auch im Umsatz wider, der um fast 10 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zulegte. Wichtiger ist jedoch die Effizienz: Das operative Ergebnis (EBITA) wuchs überproportional um rund 15 Prozent, was die Marge auf solide 9,0 Prozent hievte.

Bilanz bereinigt

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Ein Ausrufezeichen setzte das Management beim Schuldenabbau. Die Nettoverschuldung schrumpfte um beachtliche 44 Prozent auf nur noch eine Milliarde Euro. Dieser Rückgang wurde zwar teilweise durch den Verkauf der Sparte für Unterwasserwaffen begünstigt, doch auch das operative Geschäft trug entscheidend bei: Der Free Cashflow stieg um über 22 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro.

Auch jenseits des Atlantiks läuft es rund. Die US-Tochter Leonardo DRS meldete für das vierte Quartal einen Umsatz von 1,06 Milliarden Dollar und gab einen optimistischen Ausblick für 2026.

Die Aktie notiert nach einer Rally von über 56 Prozent auf Jahressicht in Schlagdistanz zum Allzeithoch. Ob dieser Trend anhält, dürfte sich in Kürze konkretisieren: Am 12. März präsentiert der Konzern in Rom das Update seines Industrieplans, das die strategische Marschrichtung für die kommenden Jahre festlegen wird.

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