Leonardo Aktie: Iveco-Deal nimmt Fahrt auf
Die Übernahme von Iveco Defence Vehicles durch Leonardo kommt voran. Am Donnerstag bestätigte der italienische Rüstungskonzern wichtige Details zur geplanten Transaktion im Wert von 1,7 Milliarden Euro. Der Zeitplan für die Integration des Landfahrzeug-Spezialisten bleibt unverändert.
Abstimmung im März
Iveco Group hat eine außerordentliche Hauptversammlung für den 25. März 2026 einberufen. Die Aktionäre stimmen dort über den Verkauf der Verteidigungssparte an Leonardo ab. Dieser formale Schritt ist Voraussetzung für den Abschluss der Transaktion.
Leonardo-Chairman Stefano Pontecorvo bekräftigte parallel, dass der Deal wie geplant in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden soll. Damit bleibt der Konzern beim ursprünglichen Fahrplan, der bei Vertragsunterzeichnung Mitte 2025 kommuniziert wurde.
Strategische Neuausrichtung
Mit der Übernahme positioniert sich Leonardo als führender europäischer Anbieter in der Landverteidigung. Iveco Defence Vehicles bringt spezialisiertes Know-how bei gepanzerten Ketten- und Radfahrzeugen ein. In Kombination mit Leonardos Expertise bei Elektronik und Systemen entsteht ein vollintegrierter Hersteller – von der Fahrzeugplattform bis zum Kampfsensor aus einer Hand.
Die Finanzierung der 1,7 Milliarden Euro schweren Transaktion erfolgt aus vorhandenen Liquiditätsreserven. Analysten sehen die Übernahme als logischen Schritt angesichts steigender Nachfrage nach modernen Militärfahrzeugen in Europa.
Zahlen und Ausblick im März
Am 11. März 2026 präsentiert Leonardo seine Jahresergebnisse 2025 und aktualisiert den Industrieplan. Investoren erwarten dann konkrete Angaben zu den erwarteten Umsatzeffekten und operativen Synergien aus der IDV-Integration.
Parallel zeigte sich die US-Tochter Leonardo DRS diese Woche auf der AFCEA/USNI WEST 2026 Konferenz in San Diego. Das Unternehmen stellte eine neue modulare Schutzkabinenlösung für maritime Einsätze vor – ein Beleg für die Diversifikation des Konzerns über Landsysteme hinaus.
Mit der Bestätigung des Zeitplans reduziert Leonardo Unsicherheiten bezüglich regulatorischer oder verfahrenstechnischer Verzögerungen. Der Fokus verschiebt sich nun auf die Umsetzungsphase nach der Hauptversammlung Ende März.
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