Erste Group-Aktie: Der Benchmark!
Bereits am morgigen Donnerstag werden frische Zahlen der Erste Group für das vergangene Jahr erwartet. Gerechnet wird im Vorfeld damit, dass sich der positive Trend aus den ersten neun Monaten fortsetzt. Gleichzeitig wird das Ergebnis gewissermaßen als Benchmark für den Ausblick auf 2026 dienen. Denn dann wird die übernommene Santander Bank Polska eine wichtige Rolle spielen, die im Laufe des Jahres zu Erste Bank Polska umbenannt werden soll.
Das Closing der Übernahme geschah erst kurz nach dem Jahreswechsel, sodass sich in der anstehenden Bilanz noch keine operativen Effekte zeigen werden. Dennoch werden Analysten und Anleger den Ausblick an den Zahlen messen. Im Vorfeld zeigte sich die Erste Group stets optimistisch. Durch eine der größten Übernahmen im europäischen Bankensektor der letzten Jahrzehnte soll unter anderem die Eigenkapitalrendite merklich ansteigen.
Erste Group: Große Erwartungen
Zum Teil sind die Erwartungen an die neue Ära bereits eingepreist. Das zeigt der Aktienkurs der Erste Group, mit dem es auf Jahressicht um mehr als 50 Prozent aufwärts ging. Nun gilt es zunächst, die Vorschusslorbeeren mit dem weiteren Ausblick zu bestätigen, ohne dabei zu übertreiben. Das könnte sich als ein Akt der Gratwanderung erweisen.
Zwar befindet sich die Erste Group in einem hervorragenden Umfeld. Doch die Zinsen in Europa tendieren eher nach unten und außerdem werden sich im laufenden Jahr sehr wahrscheinlich auch noch Integrationskosten bemerkbar machen. Die nächste positive Überraschung ist daher kein Selbstläufer, selbst wenn die Zahlen für das vierte Quartal überzeugen können.
Die Spannung steigt
Allgemein wird die Übernahme der Santander Bank Polska an den Märkten noch immer als ein richtiger und wichtiger Schritt seitens der Erste Group angesehen. Genau darin verbirgt sich aber auch das Potenzial, dass manche Träumerei vielleicht doch noch enttäuscht werden könnte. Nun soll an dieser Stelle nicht der Teufel an die Wand gemalt werden. Doch vor den Zahlen lässt sich zweifellos festhalten, dass die Zahlenvorlage der Erste Group sich von den (hervorragenden) Bilanzvorlagen der Konkurrenz durchaus etwas unterscheidet.
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