Leonardo Aktie: Zahlenwoche
Bei Leonardo wird es diese Woche konkret. Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern legt zunächst vorläufige Zahlen vor – und folgt wenige Wochen später mit einem strategischen Update. Nach mehreren Auftragsmeldungen im Februar richtet sich der Blick nun darauf, ob die Erwartungen auch in den Ergebnissen sichtbar werden.
Termine: Zwei Stufen, mehr Klarheit
Am Dienstag (24. Februar) kommt der Verwaltungsrat zusammen, um die vorläufigen Ergebnisse für 2025 zu prüfen und zu verabschieden. Laut Finanzkalender soll die Ergebnis-Mitteilung am Tag danach veröffentlicht werden – also am Mittwoch (25. Februar), voraussichtlich noch vor Handelsstart. Für den frühen Nachmittag ist zudem eine Telefonkonferenz mit dem Finanzmarkt geplant.
Damit ist es aber nicht getan: Der nächste wichtige Termin folgt bereits am 11. März. Dann soll der Verwaltungsrat den Entwurf des Geschäftsberichts 2025 prüfen und zugleich ein Update zum Industrieplan geben. Der Fahrplan liefert Anlegern also Schritt für Schritt mehr Details – erst zu den Zahlen, dann zur Strategie.
Konsens: Umsatz soll weiter wachsen
Die Analystenschätzungen deuten auf Wachstum hin. Für das Gesamtjahr 2025 wird ein Umsatz von 19,25 Mrd. US-Dollar und ein Gewinn je Aktie von 2,00 US-Dollar erwartet. Auffällig: In den vergangenen 90 Tagen wurden die Umsatzschätzungen für 2025 leicht angehoben – ebenso die Prognosen für 2026.
Rückenwind liefert auch der Blick zurück: Im Quartal bis September 2025 lag der gemeldete Umsatz über den Erwartungen (rund 4% darüber). Das ist kein Beweis für ein starkes Schlussquartal, aber ein Hinweis darauf, dass Leonardo zuletzt eher positiv überrascht hat.
Aufträge und Partnerschaften: Rückenwind für den Auftragsbestand?
In den vergangenen Tagen kamen gleich mehrere Meldungen, die den Auftragsbestand und die mittelfristige Visibilität stützen könnten. In den USA erhielt die Tochter Leonardo DRS mehrere Zuschläge im Rahmen des SHIELD-Programms der Missile Defense Agency. Konkrete Einzelvolumina wurden zwar nicht genannt, die Positionierung in einem groß angelegten Programm erhöht aber die Chance auf Folgeaufträge während der Laufzeit.
Einen anderen Schwerpunkt setzt die Kooperation mit Spaniens Indra Group: Beide Unternehmen vereinbarten per Memorandum of Understanding eine Zusammenarbeit im Bereich Cyber Defence. Ziel ist es, international – innerhalb Europas, im NATO-Umfeld und darüber hinaus – gemeinsame Lösungen, Trainings und gemanagte Sicherheitsleistungen anzubieten.
Und auch im klassischen Plattformgeschäft gab es Neuigkeiten: Leonardo meldete einen Auftrag aus Saudi-Arabien über vier C-27J Maritime Patrol Aircraft. Die Auslieferungen sollen ab 2029 starten – damit ist der Deal eher ein Baustein für die längerfristige Pipeline als ein kurzfristiger Umsatztreiber.
Beim Kurs zeigte sich am Montag eine leichte Schwäche: Die Aktie notiert bei 58,00 Euro und damit 1,63% tiefer als am Freitag.
Am Mittwoch (25. Februar) liefert Leonardo mit der Zahlenveröffentlichung und dem anschließenden Call die ersten harten Fakten – am 11. März folgt dann das Industrieplan-Update, das vor allem für die mittelfristige Richtung entscheidend sein dürfte.
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