OMV-Aktie: OMV Petrom bleibt gefragt und steigt dennoch ab!
Nicht nur die Aktie von OMV selbst entwickelte sich im vergangenen Jahr hervorragend. Auch die Tochter OMV Petrom, an welcher der Mutterkonzern schätzungsweise 51 Prozent hält, wusste mit einer positiven Kursentwicklung zu gefallen. Ausgelöst dadurch wollten sich offenbar viele Anteilseigner von ihren Papieren nicht trennen. Das führte wohl zu einer geringeren Handelsliquidität und hat nun handfeste Folgen für den Verbleib im FTSE Global All Cap.
Der Indexbetreiber FTSE Russell kündigte kürzlich an, OMV Petrom aus eben jenem Index zu streichen und begründete dies mit der geringeren Handelsliquidität im vergangenen Jahr. Für Finanzvorständin Alina Popa ist das ein klares Anzeichen dafür, dass Erfolg bestraft wird. Denn nachdem sich der Aktienkurs in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt habe, würden viele Anleger eine strikte Buy-and-Hold-Strategie verfolgen.
Wird es ungemütlich für OMV Petrom?
Das Ausscheiden wird in knapp vier Wochen greifen. Dann könnte die OMV Petrom-Aktie durchaus unter Druck geraten. Durch den Wegfall aus dem Index wird es zu automatischen Verkäufen von ETFs kommen. Allerdings könnt es auch gut sein, dass dadurch platzierte Anteilsscheine von den Bullen freudig aufgelesen werden. Sind die so zufrieden, wie es das Management suggeriert, dürfte davon schon fast auszugehen sein.
Für OMV selbst bleibt das Risiko überschaubar. Kurzfristige Kursschwankungen werden in der Bilanz keine Berücksichtigung erfahren. Solange also der generelle Trend erhalten bleibt und die meisten Anleger an ihren Anteilsscheinen festhalte, ist mit keinen Wertberichtigungen oder anderen unangenehmen Effekte zu rechnen. OMV Petrom bleibt letztlich ein wichtiges Asset für den österreichischen Konzern. Das gilt unabhängig davon, in welchem Index die Aktie vertreten oder nicht vertreten sein mag.
Unbeeindruckt
Folgerichtig betrachten die Anleger das Ganze dann auch recht entspannt. Weder die OMV Petrom-Aktie noch der Aktienkurs von OMV selbst reagierten merklich auf die jüngsten Ankündigungen. Im Falle von MV standen am Mittwochmorgen 55,05 Euro auf dem Ticker und es bliebt bei einem Plus von 31 Prozent auf Jahressicht. Angetrieben wird die Aktie weiterhin von Hoffnungen im Chemiesegment, was niedrige Ölpreise und eine zuletzt rückläufige Produktion erfolgreich auskonterte. Zudem stellt OMV für dieses Jahr bedeutende Steigerungen bei der Gasproduktion in Aussicht, wobei OMV Petrom mit dem Projekt Neptun Deep eine zentrale Rolle spielt.
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