Der italienische Rüstungskonzern Leonardo steht aktuell im Rampenlicht strategischer Weichenstellungen. Während die Aktie nach einer beeindruckenden Rallye zuletzt eine leichte Verschnaufpause einlegte, lieferte CEO Roberto Cingolani nun entscheidende Updates zur Zukunft des europäischen Luftkampfsystems. Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Expansion in Asien voran, um die Abhängigkeit von heimischen Märkten zu verringern.

Fokus auf Kampfjet-Programm

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das "Global Combat Air Programme" (GCAP), ein prestigeträchtiges Projekt zur Entwicklung eines Kampfjets der sechsten Generation in Zusammenarbeit mit Großbritannien und Japan. Am heutigen Mittwoch bestätigte Cingolani den Fortschritt des Vorhabens. Der CEO betonte, dass das Projekt voranschreite, mahnte jedoch bezüglich der Partnerstruktur zur Sorgfalt. Jegliche Anfragen zum Ein- oder Austritt von Partnern müssten einer genauen Analyse unterzogen werden. Diese Aussage schafft Klarheit für Investoren, die die industrielle Roadmap des Konzerns genau beobachten.

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Expansion nach Asien

Neben dem technologischen Großprojekt in Europa richtet Leonardo den Blick verstärkt nach Osten. Das Unternehmen konnte kürzlich seine Präsenz im asiatischen Raum durch zwei strategische Schritte festigen. Zum einen wurde eine Absichtserklärung mit dem indonesischen Verteidigungsministerium über die Lieferung von M-346-Flugzeugen unterzeichnet. Zum anderen vereinbarte der Konzern eine Partnerschaft mit Adani Defence & Aerospace, um in Indien ein Ökosystem für die Helikopterfertigung aufzubauen.

Kurs konsolidiert auf hohem Niveau

Diese operativen Fortschritte treffen auf ein spannendes Chartbild. Zwar verzeichnete die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten ein massives Plus von über 78 Prozent, doch in den letzten 30 Tagen korrigierte der Titel um rund 8,8 Prozent auf das aktuelle Niveau von etwa 53,50 Euro.

Die Kombination aus der Bestätigung des GCAP-Zeitplans und der Expansion in neue Wachstumsmärkte unterstreicht die langfristigen Ambitionen der Italiener. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte nun sein, wie schnell die strategischen Absichtserklärungen in Asien in verbindliche Auftragsbücher und cashwirksame Umsätze transferiert werden.

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