Infineon Aktie: Spürbarer Wendepunkt!
Die Infineon-Aktie erlebt einen der stärksten Handelstage seit Jahren. Am Mittwoch schnellte der Kurs um über 6 Prozent nach oben und durchbrach dabei die 45-Euro-Marke – ein Niveau, das zuletzt im Jahr 2001 erreicht wurde. Im Tageshoch kletterte der Titel auf 45,60 Euro, was einem Plus von mehr als 20 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Der Auslöser für diese Euphorie kommt aus den Niederlanden: Der Chipausrüster ASML meldete einen Auftragseingang von 13,2 Milliarden Euro – fast doppelt so hoch wie von Analysten erwartet. Zudem kündigte das Unternehmen einen Aktienrückkauf im Wert von bis zu 12 Milliarden Euro bis Ende 2028 an.
Halbleiterbranche im Höhenrausch
Die positive Nachrichtenlage aus der Tech-Branche setzt sich fort. Der südkoreanische Chip-Hersteller SK hynix übertraf im Schlussquartal 2025 die Gewinnprognosen um fast 15 Prozent. Der US-Chipkonzern Texas Instruments überraschte mit einem robusten Ausblick für das erste Quartal.
Analyst Janardan Menon von Jefferies zeigt sich begeistert vom Auftragseingang bei ASML. Die starke Nachfrage und die positive Branchendynamik sprächen mittelfristig für weitere Kursgewinne im gesamten Halbleitersektor.
Gewinnmitnahmen bremsen den Aufschwung
Nach den Kursrekorden entschieden sich Anleger am Nachmittag für Gewinnmitnahmen. Infineon gab einen Teil der Gewinne wieder ab und notierte zuletzt noch mit einem Plus von 2,3 Prozent. Auch ASML drehte während der Analystenkonferenz ins Minus und verlor gut zwei Prozent.
Der DAX, der zunächst von den Tech-Werten profitiert hatte, rutschte am Vormittag um 0,22 Prozent auf 24.853 Punkte ab. Investoren zeigten sich zunehmend vorsichtig vor der anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve.
KI-Boom treibt die Nachfrage
Der ungebremste Boom bei Künstlicher Intelligenz bleibt der zentrale Treiber für die Halbleiterbranche. ASML peilt für das laufende Jahr weiteres Umsatzwachstum an. Marktteilnehmer äußerten allerdings Bedenken über womöglich nicht ausreichende Produktionskapazitäten angesichts der unerwartet starken Nachfrage. Das Unternehmen selbst gab sich gelassen.
Auch Jenoptik profitierte vom positiven Branchenumfeld. Der Hersteller von Präzisionskomponenten für die Halbleiterindustrie schnellte zeitweise um fast 17 Prozent nach oben – der höchste Stand seit Oktober 2014. Zuletzt lag das Plus noch bei 7,5 Prozent.
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