Infineon startet mit Rückenwind in die Woche. Das US-Analysehaus Jefferies hat den Münchner Chipkonzern offiziell zum „Top Pick 2026" erklärt. Die Aktie kratzt bereits am 52-Wochen-Hoch von 42,59 Euro – und die Analysten sehen noch deutlich mehr Potenzial. Treiber ist die aggressive Expansion im KI-Geschäft, die das Unternehmen zunehmend von schwächelnden Segmenten abkoppelt.

Die wichtigsten Fakten:

  • Jefferies kürt Infineon zum Favoriten für 2026
  • KI-Umsätze sollen sich auf 1,5 Milliarden Euro verdoppeln
  • Aktie erreichte zuletzt 42,59 Euro (52-Wochen-Hoch)
  • Performance seit Jahresbeginn: +10,5 Prozent
  • RSI bei 46,3 signalisiert weiteres Aufwärtspotenzial

Verdopplung der KI-Umsätze im Fokus

Das Management liefert den Investoren konkrete Zahlen: Für das laufende Geschäftsjahr peilt Infineon KI-Umsätze von 1,5 Milliarden Euro an – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Der Konzern positioniert sich dabei als kritischer Partner für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Während CEO Jochen Hanebeck Zurückhaltung bei klassischen Kunden einräumt, explodiert die Nachfrage aus der globalen KI-Infrastruktur.

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Die charttechnische Situation unterstützt die bullische Story. Der Relative-Stärke-Index notiert bei 46,3 im neutralen Bereich – die Aktie gilt damit noch nicht als überkauft. Der Kurs handelt zudem deutlich über allen wichtigen gleitenden Durchschnitten und zeigt intakte Aufwärtsmomentum.

Japanische Automobilriesen sichern Lieferketten ab

Parallel zur Analysten-Euphorie festigt Infineon seine Position in Asien. Japanische Automobilgiganten wie Toyota haben eine vertiefte Kooperation mit Chipherstellern vereinbart. Die Unternehmen teilen ab sofort ihre Chip-Bedarfsdaten und Lagerbestände direkt mit den Produzenten.

Dieser Schritt bindet Infineon enger an die japanische Schlüsselindustrie und erhöht die Planungssicherheit im wichtigen Automotive-Segment. Für Investoren bedeutet das stabilere Auftragsbücher – unabhängig von kurzfristigen Schwankungen auf dem Spotmarkt.

Quartalszahlen als nächster Gradmesser

Am 4. Februar öffnet Infineon die Bücher für das abgelaufene Quartal. Analysten werden besonders auf den Auftragseingang im KI-Bereich blicken. Die ehrgeizige Verdopplungsstrategie muss sich nun in konkreten Zahlen niederschlagen. Das Zusammenspiel aus Jefferies-Empfehlung, charttechnischem Ausbruch und strategischer Verankerung in Japan erzeugt derzeit starkes Momentum – die Quartalszahlen müssen diese Erwartungen nun unterfüttern.

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