Silber Preis: Umsatzstarker Abschluss
Der Silbermarkt kennt derzeit kein Halten mehr. Während der Preis von einem Rekord zum nächsten eilt, gießen Analysten der Citigroup mit einer spektakulären Prognose weiteres Öl ins Feuer. Doch hinter der Fassade der Euphorie warnen Marktbeobachter vor einer gefährlichen Überhitzung: Ist die Rallye fundamental gerechtfertigt oder droht ein böses Erwachen?
Die wichtigsten Treiber der aktuellen Lage:
* Aggressive Prognose: Citigroup sieht das Edelmetall auf dem Weg zu 150 US-Dollar.
* China-Dominanz: Massive Käufe aus Asien diktieren das Marktgeschehen.
* Strukturelles Defizit: Die physische Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich.
Citigroup entfesselt Fantasie
Treibstoff für die jüngste Kursexplosion liefert eine neue Einschätzung aus dem Bankensektor. Die Experten der Citigroup haben ihr Kursziel drastisch nach oben korrigiert und prognostizieren einen Anstieg des Spotpreises auf bis zu 150 US-Dollar je Unze innerhalb der nächsten drei Monate.
Hintergrund dieser bullishen Haltung ist die Einschätzung, dass nur deutlich höhere Preise in der Lage sind, das notwendige Angebot zu mobilisieren, um die explodierende Nachfrage zu decken. Dabei profitiert Silber von seiner im Vergleich zu Gold geringeren Marktliquidität, die bei hohem Kaufinteresse zu überproportionalen Ausschlägen führt. Diese Dynamik spiegelt sich in der Performance wider: Allein in den letzten 30 Tagen legte das Edelmetall um beachtliche 56,64 Prozent zu und markierte bei 112,17 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch.
China schafft neue Realitäten
Ein wesentlicher Katalysator für diese Entwicklung liegt im Fernen Osten. Marktbeobachter identifizieren die unersättliche Nachfrage aus China als den dominierenden Faktor, der die westlichen Handelsplätze unter Zugzwang setzt. Durch die anhaltenden Käufe aus Asien hat sich die Balance zwischen Angebot und Nachfrage nachhaltig verschoben.
Fundamentiert wird dieser Ansturm durch ein tiefgreifendes Defizit am physischen Markt. Die Kombination aus starker industrieller Nachfrage und wiedererwachtem Investmentinteresse übersteigt sowohl die laufende Minenproduktion als auch das Angebot aus dem Recycling. Dieser strukturelle Engpass bildet den Nährboden für die aktuelle Rallye, die den Kurs seit Jahresbeginn bereits um über 55 Prozent nach oben getrieben hat.
Warnsignale im Rausch der Rekorde
Trotz der fundamentalen Stärke mahnen Experten zur Vorsicht. Analysten von Heraeus Precious Metals weisen darauf hin, dass Geschwindigkeit und Ausmaß des Anstiegs historisch betrachtet oft das späte Stadium einer Bewegung markieren. Die extrem hohe Volatilität von annualisiert fast 56 Prozent signalisiert ein nervöses Marktumfeld, in dem Gewinnmitnahmen jederzeit eine scharfe Korrektur auslösen können.
Die Kombination aus strukturellem Defizit und aggressiven Kurszielen stützt den langfristigen Aufwärtstrend zwar massiv. Angesichts des vertikalen Anstiegs in extrem kurzer Zeit müssen Anleger jedoch mit heftigen unterjährigen Schwankungen rechnen, bevor das ambitionierte Ziel der Citigroup in greifbare Nähe rückt.
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