Infineon Aktie: Erfreuliches Fazit!
Infineon rückt mit neuen Zielen im KI-Geschäft in den Vordergrund – und der Kurs spiegelt diesen Rückenwind bereits wider. Kurz vor den Quartalszahlen setzen mehrere Analysten Häuser ein klares Signal nach oben. Entscheidend wird nun, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen am 4. Februar untermauern kann.
Die Fakten im Überblick
- Schlusskurs gestern (Dienstag): 42,32 €
- Abstand zum 52‑Wochen-Hoch (42,59 €): rund -0,6 %
- Performance 12 Monate: +27,18 %
- Seit Jahresanfang: +10,60 %
- Analysten-Kursziele (Auswahl): 44 € bis 52 €
- Erwartetes EPS Q1 2025/26: ca. 0,33 €
- Nächster Termin: Quartalszahlen am 4. Februar 2026
Der Kurs notiert damit leicht unter dem jüngsten Jahreshoch und deutlich über dem 52‑Wochen-Tief von 24,09 €. Auch technisch zeigt sich Stärke: Der Abstand zum 200‑Tage-Durchschnitt von 35,60 € liegt bei knapp 19 %, der 14‑Tage-RSI mit 46,3 signalisiert aktuell weder Überkauf noch Überverkauf.
Analysten drehen den Daumen nach oben
Im Vorfeld der Quartalszahlen haben mehrere Analysten ihre positive Sicht bestätigt oder weiter verstärkt.
Die UBS erneuerte am 26. Januar 2026 ihre Kaufempfehlung („Buy“) und sieht das Kursziel bei 44 €. Noch weiter gehen andere Häuser:
- Berenberg nennt ein Kursziel von 48 €
- Jefferies setzt die Marke bei 52 €
Damit liegen die genannten Zielspannen klar über dem aktuellen Kursniveau. Die zentrale Botschaft: Aus Sicht dieser Analysten wird der DAX-Konzern an der Börse noch unter seinem als fair eingeschätzten Wert gehandelt.
KI-Stromversorgung als Wachstumsmotor
Im Zentrum der optimistischen Einschätzungen steht die Perspektive im Bereich Künstliche Intelligenz. Infineon positioniert sich hier zunehmend als Kernlieferant für Stromversorgungslösungen in Rechenzentren.
Nach Marktberichten hat das Unternehmen seine Umsatzziele für 2026 in diesem Segment deutlich angehoben. Erwartet wird eine Umsatzverdopplung auf rund 1,5 Milliarden Euro bei KI-Stromversorgungslösungen. Hintergrund ist der stark wachsende Bedarf an hocheffizientem Power-Management für KI-Server, die enorme Energiemengen verarbeiten müssen – ein Feld, in dem Infineon technologisch gut aufgestellt ist.
Diese Entwicklung wird von Marktbeobachtern als mögliches Ende einer mehrjährigen Korrekturphase interpretiert. Der zuletzt stabile Kursverlauf oberhalb von 42 € fügt sich in dieses Bild einer fortgeschrittenen Bodenbildung ein.
Blick auf den 4. Februar
Mit den anstehenden Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 rückt nun der 4. Februar in den Mittelpunkt. Analysten kalkulieren derzeit mit einem Ergebnis je Aktie von etwa 0,33 €.
Zusätzliche Brisanz erhält der Termin durch die „China+1“-Strategie der Branche. Während andere Halbleiterunternehmen wie Micron Technology stark investieren und ihre Produktions- und Lieferketten breiter aufstellen, profitiert Infineon von einer stärkeren Diversifizierung und Kooperation mit verschiedenen Partnern. Das reduziert Abhängigkeiten und passt zu den Anforderungen globaler Kunden im KI- und Rechenzentrumsmarkt.
Fazit: Kursstärke mit Bewährungsprobe
Die Kombination aus angehobenen Kurszielen, dem ambitionierten 1,5‑Milliarden‑Euro-Ziel im KI-Stromversorgungssegment und einem Kurs nahe dem 52‑Wochen-Hoch unterstreicht die aktuelle Stärke des Titels. Die Aktie hat sich klar von ihren Tiefstständen gelöst und zeigt im Technologieumfeld relative Robustheit.
Ob diese positive Story trägt, entscheidet sich kurzfristig am 4. Februar: Fallen Umsatz- und Ergebniszahlen im Rahmen der Erwartungen aus und bestätigen den Wachstumspfad im KI-Geschäft, wäre die aktuelle Bewertung gut untermauert. Verfehlt Infineon die Prognosen deutlich, dürfte der Spielraum nach oben zunächst begrenzt bleiben.
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