Infineon Aktie: Jefferies sieht Top-Pick
Der Münchner Halbleiterkonzern erhält zum Wochenende gleich zweimal Rückenwind von der Analystenfront. Jefferies kürt Infineon zum „Top Pick 2026", Berenberg hebt das Kursziel auf 48 Euro an. Die Begründung: wachsende Bedeutung für KI-Rechenzentren und Elektromobilität. Doch am 4. Februar folgt der entscheidende Test.
Die wichtigsten Fakten:
- Jefferies ernennt Infineon zum Top-Pick für 2026
- Berenberg bestätigt „Buy" und erhöht Kursziel von 41 auf 48 Euro
- Aktie markierte neues 52-Wochen-Hoch bei 42,59 Euro
- KI-Umsätze sollen 2026 auf 1,5 Milliarden Euro verdoppeln
- Quartalszahlen am 4. Februar als Lackmustest
KI-Offensive als neuer Wachstumstreiber
Die Analysten von Jefferies verweisen auf die starke Marktposition bei Leistungshalbleitern. Das Management prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr eine Verdopplung der KI-bezogenen Erlöse auf 1,5 Milliarden Euro. Diese Entwicklung zeigt: Infineon erschließt systematisch Geschäftsfelder jenseits der traditionellen Automobilsparte.
Berenberg sieht ähnliches Potenzial. Die Privatbank hob ihr Kursziel um sieben Euro auf 48 Euro an – vom Freitagsschluss bei 42,30 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von gut 13 Prozent.
Während Intel strauchelt, läuft es bei Infineon
Der Kontrast zum Wettbewerb ist bemerkenswert. Intel enttäuschte zuletzt mit einem Umsatzrückgang von vier Prozent im vierten Quartal und verlor über zehn Prozent an Börsenwert. Infineon hingegen profitiert von einer sich aufhellenden Auftragslage.
Strategisch arbeitet der Konzern an engeren Bindungen zur japanischen Automobilindustrie. Toyota und weitere Hersteller planen Berichten zufolge, Chip-Daten direkt mit Infineon und Renesas zu teilen. Ziel ist die Minimierung von Lieferkettenrisiken – eine Maßnahme, die dem Münchner Unternehmen bessere Planungssicherheit verschafft.
Charttechnik zeigt Stärke
Mit dem Sprung über 42 Euro hat die Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht. Der RSI notiert bei 46,3 und signalisiert damit keinen überkauften Zustand trotz der jüngsten Kursgewinne. Der Abstand zur 50-Tage-Linie beträgt mittlerweile gut zehn Prozent.
Am 4. Februar wird Infineon die Quartalszahlen vorlegen. Dann muss das Unternehmen liefern: Bestätigt das Management die ambitionierte KI-Guidance operativ, könnte der Ausbruch nach oben Bestand haben. Verfehlt Infineon hingegen die Erwartungen, dürften angesichts der jüngsten Rallye Gewinnmitnahmen einsetzen.
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