Hims & Hers steht unter massivem Druck. Trotz solider Wachstumszahlen im vierten Quartal sorgen ein enttäuschender Ausblick und vor allem eine neue Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC für Unruhe. Während das Unternehmen international expandieren will, fragen sich Anleger, wie teuer die regulatorischen Probleme noch werden könnten.

Behörden nehmen Abnehm-Sparte ins Visier

Der Telemedizin-Spezialist sieht sich mit erheblichem regulatorischem Gegenwind konfrontiert. In einer Pflichtmitteilung offenbarte das Unternehmen, dass die SEC Informationen zu den öffentlichen Äußerungen und Offenlegungen über seine zusammengesetzten Semaglutid-Produkte angefordert hat. Diese Nachricht wiegt schwer, da das Gewichtsverlust-Segment zuletzt als zentraler Wachstumstreiber fungierte. Die Untersuchung verschärft die bereits bestehende Unsicherheit durch die FDA und Patentstreitigkeiten in diesem Bereich.

Zusätzlich vergraulte der Ausblick die Investoren. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management lediglich Umsätze zwischen 600 und 625 Millionen US-Dollar – Analysten hatten mit rund 654 Millionen US-Dollar deutlich mehr auf dem Zettel. Die Kombination aus Wachstumsdelle und Behördenstress führte zu sofortigen Herabstufungen durch Analystenhäuser wie Citigroup und BTIG.

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Flucht nach vorn durch Übernahme

Dabei lief das operative Geschäft im abgelaufenen vierten Quartal 2025 eigentlich rund. Der Umsatz kletterte um 28 Prozent auf knapp 618 Millionen US-Dollar, und der Gewinn pro Aktie übertraf mit 0,08 US-Dollar die Erwartungen. Um das Wachstum jenseits der problembehafteten US-Sparten zu sichern, kündigte Hims & Hers die Übernahme der Gesundheitsplattform Eucalyptus an.

Der Deal, der ein Volumen von bis zu 1,15 Milliarden US-Dollar umfasst, soll die Expansion in Märkte wie Deutschland, Großbritannien, Australien und Japan beschleunigen. Das Management versucht offensichtlich, durch internationale Diversifizierung die Abhängigkeit vom regulierten US-Markt zu verringern.

Aktie am Boden

Der Markt straft das Papier für die Unsicherheiten gnadenlos ab. Seit Jahresanfang hat die Aktie fast 53 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei rund 13,50 Euro, nur knapp über dem 52-Wochen-Tief.

Für die weitere Entwicklung ist nun entscheidend, wie schnell das Unternehmen die Bedenken der SEC ausräumen kann. Bis zum erwarteten Abschluss der Eucalyptus-Übernahme Mitte 2026 bleibt die Aktie im Spannungsfeld zwischen aggressiver globaler Expansion und den drohenden juristischen Risiken im Kerngeschäft.

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