Vom Pennystock zum Milliarden-Konzern: Die Papiere des Wolfram-Spezialisten kennen derzeit kein Halten mehr. Während der Rohstoffpreis durch die Decke geht und die Produktion im Vorzeigeprojekt anläuft, fragen sich Anleger nach dem jüngsten Allzeithoch: Ist das erst der Anfang einer fundamentalen Neubewertung der strategischen Bedeutung des Unternehmens?

Am Donnerstag markierte der Titel an der Toronto Stock Exchange bei 23,67 CAD ein neues Allzeithoch. Auch an der NASDAQ kletterten die Notierungen unter hohem Volumen auf bis zu 17,31 USD. Die Börsenbewertung ist inzwischen auf rund 5,87 Milliarden CAD angeschwollen – eine bemerkenswerte Entwicklung für ein Unternehmen, das vor zwölf Monaten noch für 2,19 CAD gehandelt wurde.

Wolfram-Preise als Treibstoff

Verantwortlich für die Dynamik ist primär der enge Markt für Ammoniumparawolframat (APT). Preise von über 1.000 USD pro metrische Tonne (MTU) signalisieren eine akute Verknappung. Experten von Couloir Capital verweisen auf die hohe Nachfrage aus dem Rüstungssektor sowie Exportbeschränkungen durch China, die das Angebot strukturell verknappen. Das Analysehaus reagierte prompt und erhöhte seine langfristige Preisprognose für APT massiv.

Produktionsstart in Südkorea

Operativ liefert das Unternehmen handfeste Argumente für den Aufschwung: Die kommerzielle Förderung in der Sangdong-Mine in Südkorea läuft seit Dezember 2025. Das Management treibt nun den stufenweisen Ausbau bis zur vollen Kapazität im Jahr 2027 voran. Die Mine gilt als strategisch essenziell, da westliche Nationen händeringend nach Alternativen zu chinesischen Rohstofflieferungen suchen. Im Vollbetrieb soll Sangdong über 80 Prozent der globalen Wolfram-Produktion außerhalb Chinas abdecken.

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Neben dem Hauptprojekt treibt Almonty weitere Vorhaben voran, darunter die Kapazitätserweiterung der Panasqueira-Mine in Portugal und die Entwicklung eines Molybdän-Projekts.

Analysten ziehen nach

Die operative Entwicklung und das Marktumfeld spiegeln sich in den Bewertungen wider. Mehrere Research-Häuser haben ihre Kursziele zuletzt deutlich nach oben korrigiert:
* B. Riley Securities erhöhte das Ziel am 13. Februar auf 17 USD.
* DA Davidson sieht den fairen Wert nun bei 18 USD.
* Sphene Capital hob das Kursziel in einem Update Anfang Februar auf 20,10 CAD an.

Bilanzielle Realität

Trotz der Euphorie mahnen die Fundamentaldaten zur Nüchternheit. Almonty befindet sich in einer Übergangsphase und schreibt noch keine schwarzen Zahlen, was sich in einem negativen Kurs-Gewinn-Verhältnis niederschlägt. Zudem weist die Bilanz nach TSX-Reporting einen Verschuldungsgrad von rund 225 Prozent auf, was die Abhängigkeit von einer erfolgreichen Umsetzung der Pläne unterstreicht.

Ob die hohen Rohstoffpreise tatsächlich in den Bilanzen ankommen, wird sich am 26. März 2026 zeigen. Dann legt Almonty die ersten Geschäftszahlen seit Beginn der kommerziellen Förderung vor – ein entscheidender Termin für die Bestätigung der aktuellen Bewertung.

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