Deutsche Telekom Aktie: Optimistischer Ausblick
Die Deutsche Telekom setzt zum Start ins Jahr auf ein klares Signal: Der Konzern traut sich 2026 mehr zu als der Markt erwartet. Rückenwind kommt vor allem aus den USA – doch auch in Deutschland liefert das Tagesgeschäft solide Zuwächse. Was steckt hinter dem überraschend zuversichtlichen Ausblick?
Prognose über Erwartung – getragen von T-Mobile US
Für 2026 stellt die Telekom ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Mrd. Euro in Aussicht. Das liegt über den Analystenerwartungen von etwa 46,4 Mrd. Euro. Der wichtigste Treiber bleibt dabei die US-Tochter T-Mobile US, die den Konzern seit Jahren stabilisiert und Wachstum beisteuert.
An der Börse zeigt sich trotz eines leicht schwächeren Tages eine klare Tendenz der vergangenen Wochen: Bei 33,23 Euro liegt die Aktie heute 0,54% im Minus, hat aber auf 30 Tage gesehen rund 22,6% zugelegt. Der Kurs notiert zudem deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt (29,13 Euro) – ein Hinweis darauf, wie stark der Markt den Ausblick zuletzt eingepreist hat.
Deutschland-Geschäft liefert: Mobilfunk, Glasfaser, TV
Auch im Heimatmarkt kamen im Schlussquartal 2025 mehrere Zahnräder zugleich in Bewegung. Im deutschen Mobilfunk stiegen die Service-Umsätze um 2,4%, begleitet von 282.000 neuen Vertragskunden. Parallel meldet die Telekom Fortschritte beim Glasfaser-Ausbau: 584.000 weitere Haushalte nutzen die Technologie neu, die Zahl der aktiven Glasfaserkunden in Deutschland liegt jetzt bei über zwei Millionen.
Stabil bleibt zudem das TV-Geschäft. In Deutschland gewann die Telekom im vierten Quartal 22.000 TV-Kunden hinzu und kommt damit auf 4,75 Millionen. In Europa lag das Plus bei 50.000 Kunden.
Q4-Zahlen leicht besser – und Kritik an EU-Regulierung
Operativ fiel auch das vierte Quartal ordentlich aus: Das bereinigte EBITDA AL stieg um 1,9% auf 10,8 Mrd. Euro und lag damit leicht über den Erwartungen. Der Konzernumsatz kletterte um 2,5% auf 31,72 Mrd. Euro.
Begleitet wurde die Bilanzvorlage von deutlichen Worten aus der Chefetage. Vorstandsvorsitzender Tim Höttges kritisierte den wachsenden bürokratischen Aufwand in der EU und zeigte sich unzufrieden mit dem Entwurf des „Digital Networks Act“. Besonders störte ihn, dass große US-Techkonzerne aus seiner Sicht weiterhin nicht zu einer Beteiligung an Netzkosten verpflichtet werden sollen.
Unterm Strich liefert die Telekom damit einen Mix aus leicht besserem Q4 und einem Ausblick, der über dem liegt, was viele auf dem Zettel hatten. Entscheidend wird nun, ob das Wachstum aus den USA und die Belebung in Deutschland stark genug bleiben, um die 47,4 Mrd. Euro EBITDA AL im Jahr 2026 tatsächlich zu untermauern.
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