Gute Gewinnzahlen reichen diesmal nicht aus. Zwar übertraf die Telemedizin-Plattform Hims & Hers im vierten Quartal die Erwartungen, doch der Ausblick auf das laufende Jahr enttäuscht die Wall Street. Viel schwerer wiegt jedoch eine Nachricht aus dem regulatorischen Umfeld, die für Unsicherheit sorgt: Die US-Börsenaufsicht SEC nimmt das Geschäft mit Abnehmpräparaten ins Visier.

Regulierungsdruck steigt

Die Finanzdaten gerieten durch eine Offenlegung im Geschäftsbericht fast zur Nebensache. Wie das Unternehmen bestätigte, hat die Durchsetzungsabteilung der Securities and Exchange Commission (SEC) im Februar eine Untersuchung eingeleitet. Konkret geht es um öffentliche Äußerungen im Zusammenhang mit zusammengesetzten Semaglutid-Medikamenten. Das Unternehmen wurde angewiesen, entsprechende Dokumente zu sichern.

Zwar kooperiert Hims & Hers nach eigenen Angaben mit der Behörde, doch die finanziellen Auswirkungen und die Dauer des Verfahrens lassen sich derzeit nicht abschätzen. Diese regulatorische Prüfung trifft das Unternehmen in einer sensiblen Phase: Der Markt für Nachahmer-Medikamente zur Gewichtsabnahme steht unter Beobachtung, was das Unternehmen bereits zu einer Strategieanpassung hin zu stärker personalisierten Wirkstoffkombinationen veranlasst hat.

Prognose verfehlt Erwartungen

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Operativ konnte Hims & Hers im abgelaufenen vierten Quartal 2025 durchaus punkten. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 617,8 Millionen Dollar, während der Gewinn pro Aktie mit 8 Cent die Analystenschätzungen von 5 Cent übertraf. Auch die Nutzerbasis wuchs um 13 Prozent auf mittlerweile 2,5 Millionen Abonnenten.

Doch der Blick nach vorne trübt das Bild. Für das erste Quartal 2026 stellt das Management lediglich Erlöse zwischen 600 und 625 Millionen Dollar in Aussicht. Damit verfehlt das Unternehmen die Konsensschätzungen von 653,9 Millionen Dollar deutlich. Marktteilnehmer reagierten verschnupft auf die Kombination aus schwacher Guidance und Behörden-News: Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel über 8 Prozent an Wert, was den bestehenden Abwärtstrend – der Titel notiert nahe dem 52-Wochen-Tief – weiter verschärft.

Für das Gesamtjahr 2026 plant das Management mit einem Umsatz zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Dollar. Diese Prognose klammert die für Mitte 2026 erwartete Übernahme von Eucalyptus noch aus, basiert aber auf der Annahme, dass der Zugang zu den wichtigen Semaglutid-Wirkstoffen trotz der regulatorischen Wolken erhalten bleibt.

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