Noch immer sind viele Unternehmen damit beschäftigt, zu sparen und die Bilanzen einigermaßen auf Vordermann zu bringen. Erst kürzlich kündigte etwa BASF an, sich von tausenden Wohnungen zu trennen, nachdem in den vergangenen Jahren bereits diverse Sparten dem Rotstift zum Opfer fielen.

Wienerberger konnte sich dem Sparzwang zwar ebenfalls nicht immer entziehen. Aktuell zeigt das österreichische Unternehmen aber, dass es durchaus auch in die andere Richtung gehen kann. Angekündigt wurde kürzlich die beabsichtige Übernahme der Italcer Group, womit sich Wienerberger 1.200 Angestellte mit Expertise für keramische Produkte im Innenbereich ins Haus holen will.

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Wienerberger stärkt den Renovierungsbereich

Damit ausgestattet versucht Wienerberger seinen Renovierungsbereich stärker zu betonen. Der Fokus soll laut einem Bericht von "Bond Guide" weg vom reinen Neubauzyklus hin zu Anwendungen gelegt werden, wo die Nachfrage sich typischerweise über längere Zeiträume erstreckt.

Vorgesehen ist zunächst die Übernahme von 50 Prozent des Unternehmens zuzüglich einer Aktie. Dazu gibt es die Option dazu, die verbleibenden Anteile im Laufe des ersten Halbjahres 2027 zu erwerben. Zunächst werden aber noch die Aufsichtsbehörden dem Vorhaben zustimmen müssen.

Wenig Begeisterung an der Börse

Unter den Aktionären scheint die geplante Übernahme keine Begeisterung auslösen zu können. Die Wienerberger-Aktie trieb es am Montag zunächst in Wien um 0,1 Prozent auf 30,54 Euro in Richtung Süden. Allerdings geschah das auch in einem eher schwierigen Marktumfeld, sodass sich aus der Reaktion noch keine allzu konkreten Urteile seitens der Aktionäre ableiten lassen.

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