Ist das der Boden? Nach einem dramatischen Kursverfall von über 70 Prozent seit Jahresbeginn stürzen sich institutionelle Schwergewichte regelrecht auf die Fiserv-Papiere. Daten vom heutigen Sonntag enthüllen: Während Kleinanleger noch die Wunden lecken, wittert das „Smart Money“ bei den aktuellen Bewertungen offenbar die Chance des Jahrzehnts.

Smart Money greift zu

Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Während die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Tief bei 61,47 US-Dollar notiert, signalisieren die Geldströme der Großinvestoren massive Kaufüberzeugung. Allen voran Nuveen LLC: Der Vermögensverwalter hat eine neue Position im Wert von gewaltigen 1,72 Milliarden Dollar aufgebaut. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 33,41 Milliarden Dollar ist das ein massiver Vertrauensbeweis in den Turnaround.

Doch Nuveen ist nicht allein. Auch andere Finanzgiganten nutzen die niedrigen Kurse aggressiv:

  • JPMorgan Chase erhöhte den Bestand im Portfolio um 77,2 Prozent und hält nun Aktien im Wert von rund 3,39 Milliarden Dollar.
  • Assenagon Asset Management steigerte die Position um unglaubliche 939 Prozent auf über 2 Millionen Anteile.
  • Northwestern Mutual Wealth Management kaufte ebenfalls zu (+13,9 Prozent).

Zwar gibt es vereinzelt Gewinnmitnahmen – Boston Partners reduzierte im zweiten Quartal um knapp 15 Prozent – doch der enorme Kaufdruck der „Big Player“ dominiert klar das Geschehen.

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Bewertung lockt Schnäppchenjäger

Treibstoff für diese Kaufwelle liefert die historisch günstige Bewertung. Der Absturz von fast 240 Dollar auf das aktuelle Niveau hat die Bewertungsmultiplikatoren massiv komprimiert.

  • KGV: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut 9 liegt Fiserv weit unter dem Branchenschnitt von etwa 14.
  • Fairer Wert: Bewertungsmodelle beziffern den inneren Wert auf 133,82 Dollar. Handelt die Aktie also mit einem Rabatt von über 54 Prozent?

Insider scheinen davon überzeugt: Direktor Lance M. Fritz investierte jüngst über 650.000 Dollar privates Kapital bei Kursen um 65 Dollar und untermauerte damit die Unterstützungslinie in diesem Bereich.

Stabilisierung im Chart?

Trotz der heftigen Korrekturen im Jahr 2025 zeigt die Aktie erste Lebenszeichen. Mit einem Plus von 1,0 Prozent in der letzten Woche versucht der Titel, einen Boden auszubilden. Die Fundamentaldaten bleiben mit einer Eigenkapitalrendite von 17,0 Prozent solide, auch wenn Konkurrenten wie Fidelity National Information Services zuletzt bessere Dynamik zeigten.

Analysten sehen hier enormes Potenzial: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 121,08 Dollar – das entspräche fast einer Verdopplung vom aktuellen Niveau. Zwar dominiert bei den offiziellen Ratings noch das abwartende „Hold“, doch die Milliardenwette von Nuveen spricht eine deutlichere Sprache: Hier wird aggressiv auf die Wende spekuliert.

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