Der weltgrößte Batteriehersteller CATL ruht sich nicht auf seiner Marktführerschaft aus. Pünktlich zur Wiedereröffnung der chinesischen Börsen nach dem Neujahrsfest meldet der Konzern Vollzug bei einem wichtigen strategischen Schritt. Gemeinsam mit dem Autobauer Chery wurde ein neues Joint Venture offiziell registriert, das die Position von CATL im Bereich Elektrofahrzeuge und Energiespeicher weiter festigen soll.

Strategische Allianz mit Chery

Das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen „CATL Chery (Hefei) New Energy Technology“ ist nun operativ und mit einem registrierten Kapital von zwei Milliarden RMB ausgestattet. CATL sicherte sich dabei mit 51 Prozent die unternehmerische Führung, während Chery die verbleibenden Anteile hält. Der Standort in Hefei, Provinz Anhui, wurde nicht zufällig gewählt: Das Joint Venture zielt genau auf die Schnittstelle zwischen klassischer Batterieproduktion und dem rasant wachsenden Markt für Energiespeichersysteme ab. Das Geschäftsspektrum reicht von der Fertigung bis hin zu technologischen Dienstleistungen für Zero-Carbon-Parks.

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Offensive bei Technologie und Partnerschaften

Die Kooperation mit Chery ist nur ein Baustein einer breiteren Expansionswelle im Jahr 2026. Marktbeobachter registrieren eine deutliche Erhöhung der Schlagzahl: Erst kürzlich fixierte CATL ein weiteres Joint Venture mit China Huaneng in Tibet, um Solar- und Speicherprojekte voranzutreiben. Auch technologisch setzt der Konzern neue Akzente. Zusammen mit Changan Automobile wurde ein PKW mit Natrium-Ionen-Batterie präsentiert. Diese Technologie gilt als besonders widerstandsfähig gegen extreme Kälte und soll selbst bei minus 40 Grad noch über 90 Prozent ihrer Kapazität abrufen können – ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz von E-Autos in kälteren Regionen.

Marktstellung und Ausblick

Diese Maßnahmen dienen der Verteidigung einer ohnehin schon überragenden Marktposition. Mit einem globalen Marktanteil von rund 38 Prozent bei EV-Batterien im Jahr 2025 dominiert CATL die Branche deutlich. An der Börse zeigten sich Anleger nach der Feiertagspause heute dennoch vorsichtig; der Kurs notierte bei 361,95 CNY leicht im Minus (-0,93%).

Für Investoren rückt nun der März in den Fokus. Die anstehenden Quartalszahlen, die zwischen dem 9. und 21. März erwartet werden, müssen belegen, dass sich die hohen Investitionen in Werke wie in Deutschland und Ungarn sowie die neuen Partnerschaften auch in der Profitabilität widerspiegeln.

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