CATL drückt beim Thema Ladezeit aufs Tempo. Der Batteriekonzern hat eine neue „5C“-Ultra-Schnellladebatterie vorgestellt, die sich laut Unternehmen in rund 12 Minuten vollständig aufladen lässt. Damit nimmt CATL eines der größten Kaufhemmnisse vieler E-Auto-Interessenten ins Visier: lange Ladepausen.

Die Idee dahinter ist klar: Laden soll sich im Alltag ähnlich „bequem“ anfühlen wie Tanken. Genau an dieser Lücke hat sich die Elektromobilität bisher oft gerieben.

Was „5C“ technisch bedeutet

Die 5C-Kennzeichnung steht für eine Laderate, die dem Fünffachen der Batteriekapazität entspricht. Rein rechnerisch ergibt das eine Vollladung in etwa einem Fünftel einer Stunde – also ungefähr 12 Minuten.

Die große Hürde bei solchen Geschwindigkeiten ist die Wärmeentwicklung. Schnelles Laden kann die Zellen stärker belasten, die Alterung beschleunigen und Sicherheitsrisiken erhöhen. CATL verweist hier auf eine neue Zellchemie und ein verbessertes Thermomanagement, das genau diese Belastungen abfangen soll – mit dem Anspruch, Tempo, Sicherheit und Haltbarkeit auszubalancieren.

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Haltbarkeit und Skalierung als Knackpunkt

Neben der Ladegeschwindigkeit stellt CATL auch die Lebensdauer in den Vordergrund. Das System soll mit „smarter“ Kühlung und Selbstreparatur-Funktionen die Degradation über längere Nutzung begrenzen.

Ob daraus ein echter Standard für den Massenmarkt wird, hängt allerdings daran, ob sich die Technologie in großem Maßstab zuverlässig und wirtschaftlich produzieren lässt. Gelingt das, könnten kürzere Ladezeiten die Erwartungen der Käufer spürbar verschieben und auch längere Strecken mit dem E-Auto attraktiver machen.

Blick auf weitere Batterietrends

Parallel arbeitet CATL an weiteren Batteriekonzepten. Unternehmensforscher veröffentlichten zuletzt zusammen mit Co-Autoren eine Arbeit zu fortschrittlichen zinnbasierten Anoden, die die Leistungsfähigkeit von Natrium-Ionen-Batterien verbessern sollen. Zudem hat CATL Natrium-Ionen-Batterien bereits in in Serie produzierten Pkw eingesetzt.

Zum nächsten großen Prüfstein wird damit weniger die Ankündigung selbst, sondern die Umsetzung: Entscheidend ist, wann und in welchem Umfang Autohersteller die 5C-Technologie tatsächlich in Serienfahrzeuge bringen können.

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