AMD gelingt der nächste entscheidende Schritt im Kampf um die KI-Vorherrschaft. Nach OpenAI sichert sich der Chiphersteller nun Meta Platforms als Großkunden für seine neuen Instinct-GPUs. Der Deal hat ein gigantisches Volumen und katapultiert die Aktie zweistellig nach oben – doch die Vereinbarung enthält ein brisantes Detail zur potenziellen Beteiligung von Meta am Chiphersteller.

Milliardenschwerer Vertrauensbeweis

Die Dimensionen der heute bekanntgegebenen Partnerschaft suchen ihresgleichen: Bis zu 60 Milliarden US-Dollar könnte das Abkommen über eine Laufzeit von fünf Jahren wert sein. Meta plant, seine KI-Infrastruktur massiv auszubauen und bis zu 6 Gigawatt an Rechenleistung durch AMD-Technologie abzudecken. Zum Einsatz kommen dabei die neuen Instinct-GPUs auf Basis der MI450-Architektur sowie EPYC-Prozessoren der sechsten Generation.

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Für AMD ist dies mehr als nur ein Liefervertrag; es ist die Bestätigung, dass die eigene Technologie eine echte Alternative zum Marktführer Nvidia darstellt. Anleger feiern diesen Durchbruch euphorisch: Der Kurs der AMD-Aktie schoss heute um 15,64 Prozent auf 192,64 Euro nach oben.

Optionen als strategischer Köder

Um die Interessen beider Konzerne langfristig zu verknüpfen, beinhaltet der Deal eine komplexe finanzielle Komponente. AMD gewährt Meta Optionsscheine (Warrants) für den Kauf von bis zu 160 Millionen Aktien. Diese Optionen sind jedoch an strikte Bedingungen geknüpft: Sie werden nur fällig, wenn AMD technische Lieferziele erreicht und der Aktienkurs bestimmte Schwellen überschreitet – die Zielmarken reichen dabei bis zu 600 US-Dollar pro Aktie.

Faktisch erhält Meta damit die Option, sich knapp 10 Prozent an AMD zu sichern. Dieses Modell spiegelt eine ähnliche Vereinbarung wider, die AMD erst im Oktober 2025 mit OpenAI geschlossen hatte. Meta diversifiziert damit aggressiv seine Lieferkette, auch wenn der Konzern weiterhin Chips von Nvidia bezieht.

Der Blick nach vorn

Mit zwei der größten Technologiekonzerne der Welt im Auftragsbuch hat sich AMD endgültig als zweiter großer Spieler im Data-Center-Markt etabliert. Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf die Exekutive: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnt die Auslieferung der MI450-Chips. Die pünktliche und technisch einwandfreie Skalierung dieser Hardware wird der entscheidende Faktor sein, um die enormen Umsatzversprechen in reale Gewinne umzuwandeln.

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