Der Batterie-Gigant CATL läutet gemeinsam mit Changan Automobile eine entscheidende Phase der Elektromobilität ein. Bis Mitte 2026 soll das weltweit erste massentaugliche Elektroauto mit Natrium-Ionen-Batterien auf den Markt kommen. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Abhängigkeit von Lithium zu verringern und könnte die Kostenstruktur im EV-Markt nachhaltig verändern.

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Angriff auf den Massenmarkt

Herzstück der Kooperation ist die neue „Naxtra“-Batterie. Mit einer Energiedichte von bis zu 175 Wh/kg definiert CATL einen neuen Standard für die Massenproduktion dieser Zellchemie. In Kombination mit einem effizienten Cell-to-Pack-System ermöglicht die Technologie Reichweiten von über 400 Kilometern. Damit dringt die günstigere Natrium-Technologie in Leistungsbereiche vor, die für den breiten Konsumentenmarkt relevant sind.

Strategische Zweigleisigkeit

Die beteiligten Unternehmen sprechen vom Beginn einer „Zwei-Chemien-Ära“. Natrium-Ionen-Akkus sollen die etablierten Lithium-Lösungen nicht verdrängen, sondern ergänzen, um unterschiedliche Marktbedürfnisse zu bedienen. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Zellchemie liegt in ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Kälte. Während herkömmliche E-Auto-Akkus im Winter oft an Leistung verlieren, liefert die Naxtra-Zelle laut CATL selbst bei extremen Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius stabile Energie.

Infrastruktur und Ausblick

Im Rahmen der Partnerschaft wird CATL exklusiver Lieferant für das gesamte Markenportfolio von Changan, zu dem unter anderem AVATR, Deepal und UNI gehören. Um die Marktdurchdringung zu unterstützen, plant der Konzern zudem den Ausbau seiner Batteriewechsel-Stationen in zahlreichen chinesischen Städten noch in diesem Jahr. Der für Mitte 2026 angesetzte Marktstart wird der erste Härtetest für die Skalierbarkeit dieser Technologie außerhalb von Pilotprojekten sein.

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