BYD Aktie: Doppelte Erfolgsmeldung
Der chinesische Marktführer für New Energy Vehicles (NEV) sorgt zum Jahresende gleich an zwei Fronten für positive Nachrichten. Neben einem juristischen Sieg gegen Rufmordkampagnen im Heimatmarkt meldet der Konzern eine massive Ausweitung seiner Präsenz in Großbritannien. Unterstreicht BYD damit seine Ambitionen, westliche Wettbewerber dauerhaft unter Druck zu setzen?
Juristischer Erfolg in China
Gestern bestätigte die Rechtsabteilung von BYD ein erstinstanzliches Urteil gegen die Betreiber mehrerer Online-Konten. Ein chinesisches Gericht sprach dem Automobilhersteller Schadenersatz in Höhe von zwei Millionen Yuan (rund 279.000 US-Dollar) zu. Hintergrund war die Verbreitung falscher Informationen durch Accounts wie „Long Ge Talks Electric Cars“.
Das Gericht stellte fest, dass die Beklagten gezielt Videomaterial von Fahrzeugbränden, die in keinem Zusammenhang mit BYD standen, verwendet hatten, um Gerüchte über spontane Selbstentzündungen zu streuen. Neben der finanziellen Entschädigung wurden die Verantwortlichen zur sofortigen Unterlassung und zur Beseitigung der rufschädigenden Inhalte verpflichtet. BYD-Manager Li Yunfei betonte, dass man konstruktive Kritik akzeptiere, sich jedoch konsequent gegen böswillige Falschbehauptungen wehren werde.
Aggressive Expansion in Europa
Parallel zur Markenpflege im Inland forciert der Konzern sein Wachstum in Europa. In Großbritannien verfügt BYD nun über 125 Händlerstandorte – ein bemerkenswerter Anstieg gegenüber lediglich 52 Standorten vor zwölf Monaten. Unterstützt wird diese Offensive durch hochkarätige Neuzugänge im Management, darunter Marcus Hazelwood als neuer Head of Retail Sales, der zuvor für Volkswagen und Nissan tätig war.
Diese Entwicklung ordnet sich in eine breitere Strategie ein: In den ersten drei Quartalen 2025 stiegen die europäischen Absatzzahlen von BYD im Vorjahresvergleich um über 300 Prozent auf rund 119.000 Fahrzeuge. Ziel ist es, die Zahl der Verkaufsstellen in Europa bis Ende 2026 auf 2.000 zu verdoppeln, flankiert von neuen Produktionsstätten in Ungarn und der Türkei.
An der Börse zeigte sich die BYD-Aktie im bisherigen Jahresverlauf widerstandsfähig und verzeichnete trotz volatiler Märkte ein Plus von knapp 6 Prozent. Konkrete Impulse für den weiteren Kursverlauf dürften die Absatzzahlen für Dezember liefern, die Anfang Januar erwartet werden, sowie der nächste detaillierte Quartalsbericht Ende März 2026.
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