BYD liefert zum Jahresstart ein zweigeteiltes Bild. In Europa wächst der Hersteller rasant – ausgerechnet in einem insgesamt schrumpfenden Neuwagenmarkt. In China dagegen verliert der heimische E-Auto-Markt spürbar Tempo, und das trifft auch BYD.

Europa: Dreistelliges Wachstum

Nach Zahlen des Branchenverbands ACEA stiegen die EU-Neuzulassungen von BYD im Januar im Jahresvergleich um 175,3% auf 13.982 Fahrzeuge. Damit kletterte der Marktanteil auf 1,7% – ein Plus von 1,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat.

Bemerkenswert ist das auch deshalb, weil sich mehrere große Anbieter schwerer tun. Der VW-Konzern kam im Januar in der EU auf 219.708 Zulassungen, ein Minus von 3,7%. Tesla lag mit 7.187 Zulassungen ebenfalls leicht darunter (-1,6%).

Im restlichen Markt zeigt sich ein gemischtes Bild: Stellantis legte um 9,1% auf 145.750 Einheiten zu und erreichte 18,2% Marktanteil. Die Renault-Gruppe verzeichnete dagegen einen Rückgang von 16,7%. Vor diesem Hintergrund fällt BYDs Wachstum besonders auf.

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China: Gegenwind im Heimatmarkt

In China dreht der Trend. Laut dem Herstellerverband CAAM sanken die Neuzulassungen von E-Autos branchenweit im Januar um knapp 20%. BYD spürte die Abkühlung deutlich: Die Januar-Auslieferungen fielen im Jahresvergleich um rund ein Drittel.

Als Treiber nennt der Bericht eine Mischung aus schwächerer Nachfrage, steigenden Produktionskosten und auslaufenden staatlichen Subventionen. Der Wharton-Professor John Paul MacDuffie ordnet zudem ein, dass in großen Städten viele Erstkäufer den Markt bereits weitgehend ausgeschöpft hätten. Wachstum hänge damit stärker von Markenbindung und einer Ausweitung in ländliche Regionen ab – was zusätzliche Hürden mit sich bringe.

Unter dem Strich heißt das für die Branche: Nach der Boomphase wird es härter, vor allem bei den Margen. Der Text verweist darauf, dass auch Wettbewerber wie Li Auto zuletzt deutliche Rückgänge bei Auslieferungen meldeten.

Im Fokus steht damit, ob das starke Europa-Wachstum die Schwäche im chinesischen Heimatmarkt zumindest teilweise ausgleichen kann – operativ wie auch in der Wahrnehmung der Anleger.

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