BYD-Aktie: Was für eine Meldung!
Der heutige Tag verläuft für die BYD enttäuschend. Mit Verlusten von 3,6 % geht die Aktie in einen zählen Abendhandel. Bei 10,33 Euro immerhin verläuft die Aktie noch über der gefürchteten runden Marke von 10 Euro.
Der chinesische Gigant BYD hat eine neue Ära im globalen Automobilmarkt eingeläutet. Ab 2026 setzt das Unternehmen auf eine Finanzierungsstrategie, die die Konkurrenz weltweit das Fürchten lehrt. Das Ziel ist klar definiert: Elektroautos sollen nicht mehr nur erschwinglich, sondern für fast jeden Haushalt zum Greifen nah sein. Mit einem täglichen Preis von umgerechnet nur rund 4 Euro (ca. 29 Yuan) greift BYD frontal die Vorherrschaft der Verbrenner und westlichen E-Auto-Bauer an.
Der Sieben-Jahres-Plan für die Massen
Das Herzstück dieser beispiellosen Offensive ist ein extrem gestrecktes Finanzierungsmodell. Während herkömmliche Autokredite meist nach vier oder fünf Jahren enden, bietet BYD nun Laufzeiten von stolzen 84 Monaten an. Diese sieben Jahre ermöglichen monatliche Raten, die so niedrig ausfallen, dass sie im Haushaltsbudget kaum mehr wiegen als ein gehobenes Streaming-Abo. Besonders im Fokus stehen dabei die Volumenmodelle der „Ocean“-Serie, wie der flinke Dolphin oder der technologisch versierte Seal, die bereits jetzt die Verkaufscharts stürmen.
Batteriemacht als strategischer Hebel
Doch wie kann BYD solche Konditionen anbieten, ohne pleite zu gehen? Das Geheimnis liegt in der radikalen vertikalen Integration. Durch die eigene Tochtergesellschaft FinDreams kontrolliert BYD die gesamte Wertschöpfungskette der Batterieproduktion. Da die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) drastisch gefallen sind, kann der Konzern diese Ersparnis direkt in aggressive Finanzierungsraten ummünzen. Während westliche Hersteller oft noch mit hohen Einkaufspreisen für Batterien kämpfen, nutzt BYD seine Unabhängigkeit als schärfste Waffe im Preiskampf.
Ein Signal an die globale Konkurrenz
Dieser „Finanzkrieg“ ist weit mehr als eine lokale Rabattaktion in Fernost. Er ist ein strategischer Weckruf für Tesla, Volkswagen und die aufstrebenden Tech-Rivalen wie Xiaomi. Indem BYD das E-Auto preislich in die Nähe des öffentlichen Nahverkehrs rückt, zementiert das Unternehmen seine Marktanteile, bevor die Konkurrenz ihre Kostenstrukturen reformieren kann.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








