Der Chemieriese aus Ludwigshafen hat heute seine vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Der Umsatz rutschte von 61,4 Milliarden auf 59,7 Milliarden Euro ab. Noch deutlicher fiel der Rückgang beim Betriebsergebnis aus: Das Ebitda vor Sondereinflüssen sank von 7,2 Milliarden auf 6,6 Milliarden Euro. Kostendruck, hohe Energiepreise und eine unzureichende Auslastung des Stammwerks machen dem DAX-Konzern zu schaffen.

Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen

BASF hat mehrere Sparprogramme aufgelegt, die auch einen umfangreichen Stellenabbau umfassen. Immerhin konnte das Management mit den Arbeitnehmervertretern eine Vereinbarung erzielen, die betriebsbedingte Kündigungen in Ludwigshafen bis Ende 2028 ausschließt. Im Stammwerk arbeiten rund 33.000 Mitarbeitende – etwa ein Drittel der weltweiten Belegschaft.

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Heute um 10.30 Uhr wollen Vorstandschef Markus Kamieth und Finanzvorstand Dirk Elvermann die detaillierten Zahlen präsentieren und ihre Pläne für 2026 vorstellen. Die Anleger dürften gespannt darauf warten, wie der Konzern seine Profitabilität wieder steigern will.

Wachstumsmarkt bietet Chancen

Positiv für BASF könnte sich die Entwicklung im Isocyanat-Markt auswirken. Eine aktuelle Marktstudie prognostiziert ein Wachstum von 32,23 Milliarden Dollar in 2025 auf 39,68 Milliarden Dollar bis 2030 – was einem jährlichen Wachstum von 4,2 Prozent entspricht. Isocyanate werden vor allem für Polyurethan-Produkte verwendet, die in der Bauindustrie, im Automobilsektor und bei Möbeln zum Einsatz kommen.

Der asiatisch-pazifische Raum gilt als größter und am schnellsten wachsender Markt mit einem erwarteten jährlichen Wachstum von 4,6 Prozent. BASF wird in der Studie als einer der globalen Marktführer genannt, der durch Produktinnovationen und Kapazitätserweiterungen seine Position behaupten will. Ob sich dies bereits 2026 positiv in den Zahlen niederschlagen wird, bleibt abzuwarten.

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