Der Chemiekonzern legt am Freitag den vollständigen Jahresbericht 2025 vor. Die vorläufigen Zahlen vom Januar hatten ein gemischtes Bild gezeigt: Schwächeres EBITDA als erwartet, dafür ein überraschend starker Free Cashflow. Jetzt wird klar, was Vorstandschef Markus Kamieth und Finanzvorstand Dirk Elvermann den Investoren für 2026 in Aussicht stellen.

Vorläufige Zahlen zeigen Schwachstellen

Der Umsatz sank auf 59,7 Milliarden Euro, gegenüber 61,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte 6,6 Milliarden Euro und verfehlte damit sowohl den Analystenkonsens von 6,7 Milliarden Euro als auch die eigene Prognosespanne von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte BASF noch 7,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Niedrigere Margen und negative Währungseffekte belasteten die Ertragskraft.

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Beim EBIT fiel der Rückgang noch deutlicher aus: Mit 1,6 Milliarden Euro lag der Wert unter dem Vorjahresergebnis von 1,8 Milliarden Euro und klar unter den Analystenschätzungen von 2,2 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür waren Restrukturierungskosten von 1,3 Milliarden Euro. BASF betonte jedoch, bei den angekündigten Umstrukturierungsmaßnahmen schneller voranzukommen als geplant.

Free Cashflow überrascht positiv

Eine positive Überraschung lieferte der Free Cashflow: Mit 1,3 Milliarden Euro übertraf er die Analystenerwartungen von 0,6 Milliarden Euro und die eigene Prognose von 0,4 bis 0,8 Milliarden Euro deutlich. Möglich wurde dies durch reduzierte Investitionsausgaben von 4,3 Milliarden Euro, gegenüber 6,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Auch das Nettoergebnis lag mit 1,6 Milliarden Euro über dem Konsens von 1,2 Milliarden Euro, gestützt durch höhere Erträge aus der Beteiligung an Wintershall Dea.

Neuer Aufsichtsrat nominiert

Parallel zur Zahlenvorlage gab BASF bekannt, dass Mark Garrett (63) zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen wird. Der frühere CEO von Borealis und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der OMV soll Liming Chen (65) nachfolgen, der sein Mandat auf eigenen Wunsch niederlegt. Die Wahl findet auf der Hauptversammlung am 30. April 2026 statt.

Fokus auf Ausblick 2026

Die Analystenkonferenz beginnt am Freitag um 9:00 Uhr, die Pressekonferenz folgt um 10:30 Uhr. Entscheidend wird der Ausblick auf 2026 sein. Die europäische Chemieindustrie kämpft mit hohen Energiekosten und geopolitischen Unsicherheiten. Die vorläufigen Zahlen sind bekannt – jetzt geht es um die Perspektive.

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