UnitedHealth Aktie: Dividende steigt
UnitedHealth erhöht die Quartalsdividende auf 2,21 Dollar je Aktie. Auszahlung erfolgt am 17. März an alle Aktionäre, die am 9. März im Register stehen. Doch die Dividende ist nur ein Teil eines umfassenden Finanzplans, der den Konzern nach einem schwierigen Jahr wieder auf Kurs bringen soll.
Acht Milliarden Dollar für Aktionäre
Für 2026 plant UnitedHealth insgesamt acht Milliarden Dollar an Dividendenzahlungen auszuschütten. Parallel dazu sollen eigene Aktien im Wert von 2,5 Milliarden Dollar zurückgekauft werden. In Investitionen fließen 3,8 Milliarden Dollar.
Der Fokus liegt jedoch auf dem Schuldenabbau. Ende 2025 stand die Verschuldungsquote bei 43,9 Prozent – bis Jahresende 2026 soll sie auf 40,0 Prozent sinken. Das Management setzt auf straffere Bilanzstrukturen, während gleichzeitig hohe Summen an die Anteilseigner zurückfließen.
Margen verbessern sich deutlich
Die Umsatzprognose für 2026 liegt bei über 439 Milliarden Dollar. Gleichzeitig rechnet UnitedHealth mit schrumpfenden Mitgliederzahlen in den Bereichen Commercial Risk, Medicare Advantage und Medicaid. Die Gesamtzahl der Versicherten soll zwischen 46,95 und 47,50 Millionen liegen.
Entscheidend ist die erwartete Verbesserung der Profitabilität. Die Nettomarge soll von 2,7 Prozent im Vorjahr auf 3,6 Prozent steigen. Die Medical Care Ratio, die den Anteil der Kosten für medizinische Leistungen am Umsatz misst, wird bei 88,8 Prozent erwartet – besser als die 89,1 Prozent aus 2025. Die Betriebskostenquote liegt bei geplanten 12,8 Prozent.
Regulatorischer Gegenwind bleibt
Der operative Cashflow wird für 2026 auf 18 Milliarden Dollar geschätzt, nach 19,7 Milliarden im Vorjahr. Die Steuerquote soll bei rund 19,25 Prozent liegen.
Druck kommt weiterhin aus Washington: Die Centers for Medicare & Medicaid Services schlagen für 2027 lediglich eine Erhöhung der Medicare-Advantage-Zahlungen um 0,09 Prozent vor. UnitedHealth hat sich bereits aus mehreren Risikopartnerschaftsverträgen zurückgezogen, die wirtschaftlich nicht mehr darstellbar waren. Der Wettbewerb im Gesundheitssektor bleibt intensiv.
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