Blackrock TCP Capital Aktie: Heftiger Wertverlust
Blackrock TCP Capital hat mit den vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal 2025 einen deutlichen Rückschlag gemeldet. Ein massiver Rückgang des Nettoinventarwerts und steigende Kreditausfälle belasten die Bilanz erheblich. Während das Management versucht, die Risiken im Portfolio zu begrenzen, sieht sich das Unternehmen nun zusätzlich mit wachsendem rechtlichem Gegenwind konfrontiert.
Portfolio-Probleme belasten Nettoinventarwert
Die vorläufigen Finanzdaten offenbaren einen erheblichen Druck auf die Bewertung des Portfolios. Der geschätzte Nettoinventarwert (NAV) pro Aktie sank zum Jahresende 2025 auf eine Spanne zwischen 7,05 und 7,09 US-Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Einbruch von rund 19 Prozent.
Verantwortlich für diesen Rückgang sind vor allem spezifische Probleme bei einzelnen Portfolio-Unternehmen wie Edmentum, Razor oder SellerX. Diese Positionen allein schmälerten den Wert pro Aktie um etwa 1,11 US-Dollar. Doch wie konnte es zu dieser drastischen Korrektur kommen? Marktbeobachter verweisen auf die verschlechterte Kreditqualität: Der Anteil der Kredite, die sich im Verzug befinden (Non-Accrual-Status), stieg auf Basis der Anschaffungskosten von 7,0 auf 9,6 Prozent an.
Steigende Verschuldung und juristische Folgen
Zusätzlich zur Wertberichtigung erhöhte sich die regulatorische Verschuldung des Unternehmens deutlich auf das 1,45-Fache des Eigenkapitals. Das Netto-Anlageergebnis (NII) pro Aktie wird für das vierte Quartal zwischen 0,24 und 0,26 US-Dollar erwartet. Dabei profitierte das Ergebnis leicht von einem teilweisen Gebührenverzicht des Beraters, was die Belastungen jedoch nur geringfügig abfedern konnte.
Die negative Entwicklung hat nun auch juristische Konsequenzen. Mehrere Anwaltskanzleien haben Sammelklagen initiiert und werfen dem Unternehmen vor, die Anleger über die tatsächlichen Bewertungen und den Erfolg von Umstrukturierungen im Portfolio getäuscht zu haben. Im Kern geht es um die Frage, ob unrealisierte Verluste rechtzeitig und transparent kommuniziert wurden, bevor es zum massiven Einbruch des Nettoinventarwerts kam.
Die Aktie markierte heute mit 3,73 Euro ein neues 52-Wochen-Tief, was den massiven Vertrauensverlust der Anleger nach dem zweistelligen NAV-Rückgang unterstreicht. Für betroffene Aktionäre rückt nun der 6. April 2026 als wichtige Frist in den Fokus – bis zu diesem Datum können sie Anträge im Rahmen der laufenden Wertpapierklage stellen.
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