ASML Aktie: Neuer Rekord!
ASML untermauert seine Dominanz im Halbleitersektor eindrucksvoll. Mit einem technischen Durchbruch bei der EUV-Lithografie will der niederländische Konzern die Chip-Produktion massiv beschleunigen und aufkommende Konkurrenten auf Abstand halten. Die Börse reagiert prompt auf die Nachrichtenlage: Die Aktie markierte am Dienstag ein neues Allzeithoch.
Quantensprung in der Produktion
Der Ausrüster hat die Leistung seiner extrem ultravioletten (EUV) Lichtquellen drastisch gesteigert. Forschern im kalifornischen Entwicklungslabor gelang es, den Output von bisher 600 Watt auf 1.000 Watt zu erhöhen. Erreicht wurde dies durch eine Verdopplung der Zinn-Tröpfchen-Rate auf 100.000 pro Sekunde und den Einsatz eines neuen Laser-Verfahrens.
Für die Chiphersteller hat diese technische Finesse handfeste wirtschaftliche Vorteile. Laut ASML-Manager Teun van Gogh ermöglicht die neue Technologie, den Durchsatz bis zum Ende des Jahrzehnts von aktuell 220 auf rund 330 Silizium-Wafer pro Stunde zu steigern. Das entspricht einem Effizienzgewinn von 50 Prozent, ohne dass Kunden zusätzliche Maschinen kaufen oder Fabrikflächen erweitern müssen.
Verteidigung der Marktführerschaft
Dieser technologische Sprung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Der Wettbewerbsdruck nimmt zu: In den USA finanzieren Investoren und die Regierung Startups wie xLight und Substrate, um alternative EUV-Technologien zu entwickeln. Gleichzeitig treibt China aufgrund der anhaltenden Exportbeschränkungen den Aufbau eigener Kapazitäten voran.
ASML nutzt den Durchbruch, um den technologischen Vorsprung (den "Moat") weiter auszubauen. Michael Purvis, leitender Technologe bei ASML, sieht bereits einen klaren Pfad zu 1.500 Watt und hält perspektivisch sogar 2.000 Watt für machbar.
Zahlen untermauern den Kursanstieg
Die Kombination aus technischem Fortschritt und soliden Finanzdaten treibt den Aktienkurs. Das Papier schloss gestern bei 1.271,80 Euro und erreichte damit ein neues 52-Wochen-Hoch.
Parallel dazu legte ASML am Mittwoch seinen Geschäftsbericht für 2025 vor. Mit einem Jahresumsatz von 32,7 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von 9,6 Milliarden Euro bestätigte der Konzern seine vorläufigen Zahlen. Der Ausblick bleibt positiv: Für das Jahr 2026 stellt das Management einen Umsatzanstieg auf 34 bis 39 Milliarden Euro in Aussicht.
Der Fokus liegt nun auf der Skalierung der nächsten Maschinengeneration. Nachdem im vierten Quartal 2025 erstmals Umsätze mit zwei der hochmodernen "High NA"-Systeme verbucht wurden, plant ASML, die Produktionskapazität für diese Anlagen in den kommenden Jahren auf 20 Einheiten jährlich hochzufahren.
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