ASML Aktie: KI als Treiber
Künstliche Intelligenz ist bei ASML nicht mehr nur ein zusätzlicher Nachfrageimpuls – sie rückt in den Mittelpunkt der Wachstumserzählung. Im neuen Geschäftsbericht für 2025 beschreibt der Chipanlagenbauer KI erstmals als wichtigsten Motor für künftige Umsatzsteigerungen. Das ist mehr als ein Detail in der Wortwahl: Es verändert, wie ASML den nächsten Investitionszyklus der Branche einordnet.
KI verschiebt den Blick auf die Nachfrage
Im am Dienstag veröffentlichten Bericht (24. Februar) betont ASML, dass die stark steigende Nachfrage nach KI-Chips den gesamten Halbleitermarkt 2025 in den zweistelligen Wachstumsbereich geschoben habe. Damit markiert das Unternehmen eine klare Verschiebung gegenüber der bisherigen Einschätzung, KI treibe nur einen „begrenzten Teil“ der Nachfrage.
Gleichzeitig verweist das Management auf ein Umfeld mit „hoher geopolitischer und marktseitiger Unsicherheit“. Der Hintergrund: Der Zugang zu fortschrittlichen Chips wird laut ASML zunehmend als strategisch wichtig gesehen – für technologische Führungsfähigkeit, aber auch für Sicherheitsinteressen. Entsprechend kündigt das Unternehmen an, beim Aufbau zusätzlicher Fertigungskapazitäten in den USA, Europa und Asien enger mit Regierungen zusammenarbeiten zu wollen.
Starke Zahlen, viel Visibilität
Finanziell bestätigt der Bericht ein robustes Jahr 2025: Der Umsatz lag bei 32,7 Mrd. Euro, die Bruttomarge bei 52,8%. Besonders wichtig für Anleger ist der Auftragsbestand: Mit 38,8 Mrd. Euro bezeichnet ASML ihn als „gesund“ – und liefert damit eine recht gute Sicht auf das künftige Geschäft.
Für 2026 bleibt ASML bei seiner bisherigen Prognose: Der Konzern erwartet netto 34 bis 39 Mrd. Euro Umsatz und eine Bruttomarge von 51% bis 53%. Rückendeckung kommt aus dem Schlussquartal 2025: Die Nettoauftragseingänge erreichten dort einen Rekord von 13,2 Mrd. Euro – davon entfielen 7,4 Mrd. Euro auf EUV-Systeme, also die besonders gefragte Spitzentechnologie.
Technologischer Rückenwind – und der Markt spielt mit
Der neue Fokus auf KI fällt zeitlich mit einem weiteren Signal zusammen: Einen Tag vor dem Bericht (23. Februar) meldete ASML einen technologischen Durchbruch bei seiner EUV-Lichtquellen-Technologie. Das soll in den kommenden Jahren die Chipproduktion deutlich steigern können – eine wichtige Brücke zwischen KI-Nachfrage und realer Fertigungskapazität. Zusätzlich läuft das Kapitalrückgabeprogramm weiter; zuletzt hatte ASML Transaktionen im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufs berichtet.
An der Börse spiegelt sich die Zuversicht wider: Heute markierte die Aktie bei 1.289,60 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.
Zum nächsten Fixpunkt wird nun die Umsetzung dieser KI-getriebenen Nachfrage in konkrete Auslieferungen: Entscheidend bleibt, ob ASML den hohen Auftragsbestand bei gleichzeitig unsicherem geopolitischem Umfeld wie geplant in Umsatz und stabile Margen überführen kann.
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