Novartis festigt seine Position im lukrativen US-Geschäft mit Krebstherapien. Mit dem Bau eines neuen Werks in Texas setzt der Konzern konsequent auf die vielversprechende Radioligandentherapie. Kann diese Kapazitätserweiterung den aktuellen Höhenflug der Aktie nachhaltig stützen?

In Denton, Texas, entsteht der mittlerweile fünfte US-Produktionsstandort für Radioligandentherapien (RLT). Auf rund 4.300 Quadratmetern will Novartis die Versorgung von Krebspatienten vor allem im Süden der Vereinigten Staaten sicherstellen. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant, während die volle Betriebsbereitschaft für 2028 angestrebt wird.

Fokus auf moderne Krebstherapie

Die Investition in Texas ist Teil einer großangelegten Strategie, das RLT-Netzwerk global auszubauen. Diese spezielle Form der Onkologie nutzt radioaktive Isotope, um Krebszellen präzise zu zerstören und dabei gesundes Gewebe weitgehend zu schonen.

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Mit Präparaten wie Pluvicto gegen Prostatakrebs und Lutathera für neuroendokrine Tumoren hat Novartis bereits erfolgreiche Produkte am Markt etabliert. Die neue Anlage soll nicht nur die aktuelle Nachfrage bedienen, sondern auch Kapazitäten für künftige Indikationen schaffen, um die Marktführerschaft in diesem Segment zu verteidigen.

Aktie nahe Rekordhoch

Der strategische Ausbau des Portfolios spiegelt sich auch in der Kursentwicklung wider. Die Aktie notierte am Mittwoch bei einem Schlusskurs von 141,20 Euro und damit nur minimal unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 141,82 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein deutliches Plus von rund 20 Prozent.

Das Papier hält damit einen signifikanten Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von 125,19 Euro, was den aktuellen positiven Trend unterstreicht. Marktbeobachter werten die Expansion als notwendigen Schritt, um die technologische Basis für künftige Onkologie-Umsätze zu legen.

Der geplante Baubeginn im laufenden Jahr 2026 markiert den nächsten operativen Meilenstein für die US-Expansion. Gelingt die planmäßige Inbetriebnahme bis 2028, könnte die Onkologie-Sparte ihre Rolle als zentraler Wachstumstreiber des Konzerns weiter festigen.

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