AMD Aktie: Historischer Meta-Deal
Advanced Micro Devices ist am Dienstag ein bemerkenswerter Schlag gegen die Dominanz des Platzhirschen Nvidia gelungen. Der Chiphersteller verkündete eine weitreichende Partnerschaft mit Meta Platforms, die das Kräfteverhältnis im Bereich der KI-Infrastruktur neu ordnen könnte. Der Deal umfasst nicht nur Hardware im Wert von potenziell über 100 Milliarden US-Dollar, sondern gibt dem Facebook-Mutterkonzern durch eine ungewöhnliche Aktien-Komponente auch die Möglichkeit, zum Großaktionär bei AMD aufzusteigen.
Milliarden-Wette auf die neue Architektur
Im Kern der Vereinbarung steht die Lieferung von bis zu 6 Gigawatt an Rechenleistung durch AMDs neue Instinct-GPUs auf Basis der MI450-Architektur sowie EPYC-Prozessoren der sechsten Generation ("Venice"). Die Auslieferung für das erste Gigawatt soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Bestätigung, dass AMDs Technologie nun reif für den massiven Skalierungseinsatz in Hyperscale-Rechenzentren ist.
Das Wall Street Journal beziffert das Gesamtvolumen des Deals auf über 100 Milliarden US-Dollar. Damit sichert sich AMD nach der Vereinbarung mit OpenAI im Oktober 2025 den zweiten Großkunden für seine KI-Infrastruktur in dieser Größenordnung.
Meta könnte 10 Prozent der Anteile übernehmen
Besonders brisant ist die finanzielle Struktur der Partnerschaft: AMD gewährt Meta Optionsscheine (Warrants) für den Erwerb von bis zu 160 Millionen Aktien zu einem symbolischen Ausübungspreis von lediglich 0,01 US-Dollar. Sollten alle im Vertrag festgelegten Leistungsziele erreicht werden, würde Meta damit rund 10 Prozent der AMD-Anteile halten.
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Diese Verknüpfung zwingt beide Konzerne zu einer engen technischen Zusammenarbeit, da die Optionen stufenweise und nur bei erfolgreicher Implementierung der Hardware sowie dem Erreichen bestimmter Liefermeilensteine fällig werden. Meta-CEO Mark Zuckerberg bezeichnete den Schritt als wichtige Maßnahme zur Diversifizierung der eigenen Rechenleistung.
Timing vor Nvidia-Zahlen sorgt für Kursplus
An der Börse sorgte die Nachricht für deutliche Bewegungen. Die AMD-Aktie kletterte um 8,90 Prozent auf 181,40 Euro. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist dabei kaum zufällig gewählt: Die Ankündigung erfolgt nur einen Tag vor den Quartalszahlen des großen Konkurrenten Nvidia am Mittwoch. Damit positioniert sich AMD selbstbewusst als ernstzunehmende Alternative im lukrativen Markt für KI-Beschleuniger und konnte die seit Jahresbeginn aufgelaufenen Verluste teilweise wettmachen.
Mit nun zwei bestätigten Großaufträgen über jeweils 6 Gigawatt – erst OpenAI, jetzt Meta – etabliert sich AMD endgültig als zweiter gewichtiger Player im Infrastruktur-Markt. Für die kommenden Quartale liegt der Fokus nun auf der reibungslosen technischen Umsetzung: Gelingt der Rollout der MI450-Architektur wie geplant, dürften die vereinbarten Umsatzströme und die strategische Bindung von Meta die Bewertung von AMD langfristig stützen.
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