Advanced Micro Devices (AMD) ist ein gewaltiger Coup gelungen, der die Machtverhältnisse im KI-Sektor neu ordnen könnte. Der Chiphersteller sicherte sich eine langfristige Vereinbarung mit Meta Platforms, die nicht nur massive Hardware-Lieferungen, sondern auch eine potenzielle strategische Beteiligung umfasst. Dieser Schritt unterstreicht Metas Bestreben, seine Abhängigkeiten im Hardware-Sektor zu verringern und stärkt AMDs Position als ernstzunehmender Konkurrenz im Bereich künstliche Intelligenz.

Details zum Rekord-Auftrag

Das Abkommen bewegt sich in bisher ungekannten Dimensionen: Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird das Auftragsvolumen auf 60 bis über 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im Kern geht es um die Bereitstellung von bis zu 6 Gigawatt an Rechenzentrumskapazität für den Social-Media-Giganten.

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Die Auslieferung soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Zum Einsatz kommen dabei AMDs Instinct MI450 Grafikprozessoren sowie die nächste Generation der EPYC-Prozessoren mit dem Codenamen „Venice“. Anleger reagierten euphorisch auf die Nachrichten vom Dienstag, was der Aktie einen kräftigen Schub verlieh und den Kurs auf 181,56 Euro trieb.

Strategische Beteiligung als Anreiz

Besonders interessant ist die finanzielle Struktur der Partnerschaft, die über einen reinen Liefervertrag hinausgeht. Meta erhält Optionsscheine (Warrants) für den Erwerb von bis zu 160 Millionen AMD-Aktien. Dies würde einem Eigentumsanteil von etwa 10 Prozent entsprechen.

Diese Option ist jedoch an ambitionierte Bedingungen geknüpft: Die vollständige Ausübung der Rechte hängt davon ab, dass AMD spezifische Liefermeilensteine erreicht und der Aktienkurs ein Ziel von 600 US-Dollar erklimmt. Diese Struktur ähnelt einer Vereinbarung, die AMD bereits 2025 mit OpenAI getroffen hatte.

Hintergrund: Metas Investitionsoffensive

Für Mark Zuckerberg ist dieser Schritt essenziell, um die Lieferkette für KI-Hardware zu diversifizieren. Der Konzern plant allein für das Geschäftsjahr 2026 Investitionen (CapEx) zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar, um seine enormen Rechenanforderungen zu decken. Der offizielle Startschuss für die erste Lieferphase von einem Gigawatt fällt in der zweiten Jahreshälfte 2026, womit sich AMD endgültig als zentraler Infrastruktur-Partner für die großen Tech-Konzerne etabliert.

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