BMW Aktie: China-Durchbruch
Der Münchner Autobauer BMW hat Ende April 2025 eine strategische Weichenstellung vollzogen: Das Unternehmen kündigte an, noch im Laufe des Jahres KI-Technologie des chinesischen Startups DeepSeek in seine neuesten Fahrzeuge für den chinesischen Markt zu integrieren. Zuvor hatte BMW bereits eine Kooperationsvereinbarung mit Alibaba über große KI-Sprachmodelle unterzeichnet.
Diese Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund der Staatsvisite von Bundeskanzler Friedrich Merz in China vom 25. bis 26. Februar 2026. BMW war Teil einer hochkarätigen Wirtschaftsdelegation mit rund 30 Spitzenmanagern führender deutscher Industrieunternehmen, die den Kanzler nach Peking begleiteten.
Wirtschaftliche Dimensionen
Die Zahlen verdeutlichen die Bedeutung des chinesischen Marktes: Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Deutschland und China belief sich 2025 auf 292 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. China hat sich damit zu Deutschlands größtem Handelspartner entwickelt.
Für BMW dürfte die China-Offensive von strategischer Bedeutung sein. Das Unternehmen setzt auf lokale Technologiepartnerschaften, um im weltweit wichtigsten Automobilmarkt Boden gutzumachen. Die Integration chinesischer KI-Lösungen könnte BMW einen Wettbewerbsvorteil verschaffen – gerade in einem Markt, in dem heimische Hersteller wie BYD massiv aufholen.
Zollentlastung in Sicht
Parallel zu den China-Aktivitäten bahnt sich eine Entspannung an der EU-Front an: BMW steht offenbar kurz vor einer Einigung mit der Europäischen Union, um die Zölle auf Fahrzeuge der Tochtermarke Mini drastisch zu senken. Die EU hatte hohe Importzölle auf Elektroautos aus China verhängt, um heimische Hersteller vor vermeintlich unfair subventionierten chinesischen Konkurrenten zu schützen.
Das Problem: Auch deutsche Hersteller mit Produktionsstätten in China wurden von diesen Maßnahmen getroffen. Eine Reduzierung der Zölle für Mini-Modelle würde BMW erheblich entlasten und die Margen im Elektrosegment verbessern.
Beim Treffen zwischen Präsident Xi Jinping und Kanzler Merz in Peking bekräftigten beide Seiten ihre Absicht, den Freihandel fortzusetzen. Xi betonte, dass die gemeinsamen Interessen zwischen China und Deutschland bei weitem ihre Differenzen überwögen. Diese politische Rückendeckung dürfte BMW zusätzlichen Spielraum für seine Expansionspläne in China verschaffen.
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